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Ob spezielle Angebote, Informationen über unsere Projekte und die aktuelle Lage auf dem Energiemarkt. Hier finden Sie Neuigkeiten rund um die Stadtwerke Duisburg.



Gasumlage wird nicht eingeführt

29.09.2022

Die Bundesregierung wird die geplante Gasumlage nicht einführen und möchte die steigenden Energiekosten mit einer Gaspreisbremse dämpfen. Selbstverständlich werden wir die Gaspreise um den Anteil der Umlage (2,419 Cent/kWh netto) automatisch reduzieren, wenn die Verordnung aufgehoben wurde. Sobald weitere Vorgaben konkretisiert wurden, werden wir diese ebenfalls umgehend umsetzen und unsere Kunden hierzu zeitnah informieren. 

Zur Pressekonferenz der Bundesregierung


 

Weitere Neuigkeiten der Stadtwerke Duisburg

„Wir tun alles dafür, die Versorgung der Menschen in Duisburg in diesem Winter sicherzustellen.“

15.09.2022

Warum auch die die Stadtwerke Duisburg gezwungen sind, den Gas- und Strompreis zu erhöhen, erklärt der Vorstandsvorsitzende Marcus Wittig im Interview.

Die Stadtwerke erhöhen den Gaspreis und den Strompreis. Warum ist dieser Schritt notwendig?
Marcus Wittig:
Wir erleben an den Energiemärkten seit weit mehr als einem Jahr eine drastische Preisentwicklung. Die Beschaffungspreise eilen sowohl beim Gas als auch beim Strom von einem Rekord zum nächsten. Die Einkaufspreise haben sich in wenigen Monaten weit mehr als verzehnfacht. Es gibt Tage, da kostet die Kilowattstunde Strom im Einkauf bis zu einem Euro. Das sind Preise, die wir nie zuvor gesehen haben. Bislang konnten wir unsere treuen Kundinnen und Kunden, für die wir die Energie schon weit im Voraus beschaffen, vor Preiserhöhungen schützen. Das war durch unterschiedliche Tarife für Bestands- und Neukunden in der Grundversorgung möglich. Damit konnten wir erreichen, dass bei den meisten Menschen in Duisburg die Preisexplosion an den Energiemärkten bis jetzt noch gar nicht angekommen ist. Der Gesetzgeber verlangt aber zum 1. November eine Zusammenlegung der Grundversorgungstarife. Damit kommen die immer weiter steigenden Energiepreise jetzt bei allen Kundinnen und Kunden in der Grundversorgung an.

Was ist der Grund für diese drastische Entwicklung der Preise?
Marcus Wittig:
In Folge des Angriffs Russlands auf die Ukraine und übrigens auch schon im Vorfeld des Überfalls am 24. Februar hat Russland die Importmengen von Erdgas erheblich reduziert. Durch die große Trockenheit und Hitze in ganz Europa können viele Kraftwerke nicht mehr unter voller Last laufen, weil die erwärmten Flüsse nicht mehr ausreichend Kühlwasser liefern können. Es greifen dann auch im Energiesektor die üblichen Mechanismen des Marktes. Wenn eine Ware knapp, aber dennoch stark nachgefragt wird, steigt der Preis. Und das ist derzeit bei Gas und Strom im extremen Maß der Fall.

Wie konnten die Stadtwerke die Preisentwicklung bislang von den Kunden fernhalten?
Marcus Wittig:
Wir setzen seit jeher auf eine vorausschauende Beschaffungsstrategie, um Preisrisiken für unsere Kundinnen und Kunden gering zu halten. Wir kaufen die Energie oft Jahre im Voraus ein und sichern uns entsprechende Konditionen. So können wir die Preise auch dann noch eine Zeit lang stabil halten, wenn sich die Marktpreise nach oben entwickeln. Da wir aber auch in dieser Zeit versuchen, so vorausschauend wie möglich zu handeln, kommen diese enormen Preise Stück für Stück auch in unserer Beschaffung an.

Viele Energiekonzerne verdienen sehr gut an dieser Entwicklung. Machen die Stadtwerke Duisburg jetzt auch hohe Gewinne?
Marcus Wittig:
Nein. Die Gewinne machen andere Unternehmen. Vor allem die, die Gas und Öl fördern. Ebenso verdienen jetzt die Unternehmen viel Geld, die Strom aus erneuerbaren Quellen aber auch aus Braunkohle oder Kernkraft gewinnen. Das liegt an der Funktionsweise des Strommarktes. Der Preis wird immer von dem Stromerzeuger bestimmt, zu dessen Preis sich gerade noch Abnehmer am Markt finden lassen. Der hierdurch definierte sogenannte Grenzpreis gilt dann als Marktpreis für alle Marktteilnehmer. Stromproduzenten, die Gestehungskosten weitestgehend gleich halten können – zum Beispiel bei Wind- oder Sonnenenergie – oder zumindest unter dem Grenzpreis bleiben, wie bei Braunkohle und Kernkraft, generieren aus der gleichen Leistung jetzt erheblich höhere Gewinne. Die Stadtwerke Duisburg betreiben keine Braunkohle- oder Kernkraftwerke zur Stromerzeugung und sind auch weder Gas- noch Ölförderer. Wir sind darauf angewiesen, dass von Vorlieferanten ausreichende Mengen für unsere Kundinnen und Kunden importiert werden. Für die Beschaffung dieser Mengen müssen auch wir die enormen Marktpreise bezahlen. Klar ist, dass die Stadtwerke jetzt mehr Umsatz machen, unsere Ausgaben steigen aber auch enorm an. Genaue Gewinnspannen lassen sich jetzt in der Krise für uns nicht prognostizieren, es sind im Energiemarkt derzeit unglaublich viele Variablen und Volatilitäten im Spiel. Ich sehe unser Unternehmen in dieser Krise aber einer steigenden Zahl Risiken ausgesetzt.

Welche Risiken sind das?
Marcus Wittig:
Zum Beispiel betreiben wir als größte Erzeugungseinheit ein Gaskraftwerk in Duisburg-Wanheim. Wir haben unser letztes Kohlekraftwerk 2018 abgeschaltet, um den Kohleausstieg vorzuziehen. Bis vor kurzem wurden wir für den Schritt viel gelobt. Aktuell sehen wir, dass Kohlekraftwerke wirtschaftlich hochrentabel betrieben werden und die Risiken für den Betrieb eines Gaskraftwerkes durch die Erdgasbeschaffungsumlage und die Sorge vor einer möglichen Gasmangellage rasant ansteigen. Ich halte unsere Entscheidung von damals aber noch immer für richtig, erst recht mit Blick auf die langfristigen Klimaschutzziele. Hinzu kommt, dass wir alles versuchen müssen, für unsere Kunden bezahlbare Energie anzubieten. Unter den aktuellen Marktbedingungen wird das immer schwieriger. Natürlich besteht auch für uns das Risiko, dass Kunden die hohen Preise, die wir leider verlangen müssen, nicht mehr bezahlen können und wir unbezahlte Rechnungen verzeichnen müssen.

Werden diese Risiken die Stadtwerke substanziell gefährden?
Marcus Wittig:
Wir haben in allen Teilen des Unternehmens entsprechende Gegensteuerungsmaßnahmen ergriffen. Den weiteren Entwicklungen auf dem Energiemarkt zu prognostizieren ist aber nahezu unmöglich. Deshalb ist es in dieser Situation für alle Marktteilnehmer so wichtig, dass der Gesetz- und Verordnungsgeber entschieden und gezielt einschreitet, um die Risiken für die Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch für alle Unternehmen im Energiemarkt zu minimieren.

Welche Maßnahmen sollten das sein?
Marcus Wittig:
Wir sehen, wie drastisch alle Versorger die Preise für die Kundinnen und Kunden erhöhen müssen, weil sie schlicht keine andere Wahl haben. Die Maßnahmen zur entschiedenen Gegensteuerung der Bundesregierung bleiben insbesondere für Gas bislang aus. Dass es Möglichkeiten gebe, die Energiepreise zu dämpfen und die Bürgerinnen und Bürger zu entlasten, zeigt allein ein Blick auf die Steuer- und Abgabenlast. Große Teile des Strom- und Gaspreises resultieren aus Steuern und Abgaben, die wir Versorger lediglich für den Staat eintreiben und weiterleiten. Hier gibt es sicher Möglichkeiten, an Stellschrauben zu drehen, um die Preise pro Kilowattstunde für die Menschen in unserem Land zu reduzieren.

Und für die Unternehmen?
Marcus Wittig:
Alle Risiken bleiben derzeit bei den Unternehmen hängen. Wir sollen Geld eintreiben und weiterleiten. Kommen die Zahlungen der Kunden aber nicht bei uns an, tragen wir das finanzielle Risiko. Auch wenn der Kunde die bezogene Energiemenge nicht bezahlen kann, müssen wir alle gesetzlichen Abgaben und Umlagen mit Ausnahme der Mehrwertsteuer trotzdem abführen. Was unsere Erzeugung betrifft, hängt ebenfalls vieles von politischen Entscheidungen ab. Lange Zeit wurde über den Betrieb von erdgasbefeuerten Anlagen grundsätzlich diskutiert. Dabei betreiben wir – und viele andere Stadtwerke auch – hoch effiziente Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, in denen wir oft vor allem Wärme für Fernwärmenetze erzeugen. Die kann ich nicht einfach ersetzen, ohne dass Menschen dann im Winter ohne Heizung wären. Diese Diskussion hätten wir uns ersparen können, denn Fernwärmeerzeugung ist unverzichtbar für viele zehntausend Menschen allein in Duisburg.

Die Erdgasbeschaffungsumlage wird scharf kritisiert, weil sie nicht klar regele, wer empfangsberechtigt ist. Wie bewerten Sie die Regelungen?
Marcus Wittig: Genau wie viele andere kommunale Versorger auch, sind auch wir auf unsere Vorlieferanten unbedingt angewiesen. Die Erdgasbeschaffungsumlage ist daher unverzichtbar, um dafür zu sorgen, dass der Markt der Vorlieferanten nicht zusammenbricht. Wir wissen, dass dies eine außergewöhnliche Belastung für viele Menschen ist, aber leider ist sie unumgänglich. Dass manche Frage nicht ausführlich genug diskutiert wurde, ist aus meiner Sicht dem enormen Zeitdruck geschuldet. Entsprechende Nachsteuerung laufen bereits. Ich denke da vor allem an die Frage der Weitergabe der Umlagen an Fernwärmekundinnen und -kunden. Wir erzeugen große Teile der Fernwärme in hocheffizienten KWK-Anlagen, die mit Erdgas betrieben werden. Da ist es doch klar, dass diese Anlagen eine entsprechende Betriebserlaubnis benötigen, um die Menschen im Winter mit Wärme zu versorgen, aber auch, dass wir die Möglichkeit brauchen, die enorm steigenden Kosten entsprechend auch einzupreisen.

Ist die Versorgung aller Kunden der Stadtwerke Duisburg und der Fernwärme Duisburg in diesem Winter gesichert?
Marcus Wittig:
Wir werden alles dafür tun, was in unserer Verantwortung steht. Allerdings sind wir von den übergeordneten Entwicklungen abhängig. So lange also ausreichend Gas nach Deutschland geliefert wird, können wir auch alle Menschen in Duisburg sicher versorgen. Wir selbst importieren dieses Gas aber nicht nach Deutschland. Gesetzlich sind Privathaushalte aber sogenannte „geschützte Kunden“ und werden also solange es überhaupt möglich ist, mit Gas für den Betrieb der Heizungen versorgt. Gleiches gilt für die Fernwärmekundinnen und -kunden, die ebenfalls zu den „geschützten Kunden“ im Sinne des Gesetzes zählen. Demnach ist der Betrieb unserer Erzeugungsanlagen in der Fernwärme geschützt. So lange also ausreichend Gas importiert wird, werden wir unserem Versorgungsauftrag nachkommen. Sollte es zu einer Gasmangellage kommen, gibt es entsprechende gesetzliche Regelungen, auf die wir keinen Einfluss haben. Dann müssen wir die Anordnungen der Bundesnetzagentur umsetzen.

Sind weitere Preiserhöhungen möglich?
Marcus Wittig: Die Beschaffungskosten schwanken sehr stark. Außerdem hat die Bundesregierung die regelmäßige Überprüfung der Gasumlage angekündigt. Wir müssen uns also zumindest darauf einstellen, dass die Preise sehr genau beobachtet und geprüft werden. Sollte es notwendig sein, werden sie angepasst. Aber natürlich gilt auch, dass sie gesenkt werden, wenn es dafür Spielraum gibt.

Viele Menschen stellen die stark steigenden Preise vor existenzielle Probleme. Wie bewerten Sie die Lage?
Marcus Wittig:
Es ist leider klar, dass diese enormen Preissprünge für einige Menschen erhebliche Probleme bringen. Private Schicksale gehen gerade uns als kommunalem Unternehmen mit einer engen Verbindung zu der Stadt und den Menschen sehr nahe. Wir wissen um ihre Nöte, Ängste und Sorgen. Wir haben unsere Einschätzung der Lage deutlich beim Gesetzgeber adressiert und er ist es, der handeln muss, um die Härten für viele Menschen abzumildern. In Duisburg kooperieren wir eng mit der Beratungsstelle Energiearmut bei der Verbraucherzentrale, die wir dafür sogar mitfinanzieren. Die Experten dort wissen in vielen Fällen Rat. Wenn aber das Geld einfach nicht mehr ausreicht, ist eben genau die Grenze erreicht, an der die Bundesregierung Regelungen schaffen muss.

Geben die Stadtwerke Duisburg die angekündigte Senkung der Mehrwertsteuer weiter?
Marcus Wittig:
Sobald die angekündigte Senkung in Kraft tritt, werden wir diese in vollem Umfang an alle unsere Kundinnen und Kunden weitergeben.

Alles was Sie wissen müssen im Überblick

Fragen zur Strompreisanpassung zum 1. November 2022

Obwohl sich die Preise an den Energiebörsen im Vergleich zum Vorjahr teilweise mehr als verzehnfacht haben, konnten die Stadtwerke Duisburg für den Großteil ihrer Kundinnen und Kunden die Preise über längere Zeit stabil halten. Die Stadtwerke kaufen die benötigte Energie oft Jahre im Voraus ein. Nur für neue Kundinnen und Kunden müssen die Stadtwerke die Energie zu den aktuellen Höchstpreisen einkaufen. Nun sieht der Gesetzgeber mit einer Anpassung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) vor, bislang getrennte Grundversorgungstarife für Bestands- und Neukunden zusammenzulegen. Dieser neuen gesetzlichen Regelung kommen die Stadtwerke Duisburg ab dem 1. November 2022 nach. Ab dann wird es nur noch einen Grundversorgungstarif geben: den Tarif PartnerStrom Classic.

Die Tarifanpassung in der Grundversorgung Strom betrifft rund die Hälfte aller Duisburger Stromkunden der Stadtwerke. Alle anderen Verträge, beispielsweise laufzeitgebundene Verträge mit Preisgarantie, sind nicht betroffen. Sie gelten bis zum Auslaufen der Preisgarantie.

Fragen zur Gaspreisanpassung zum 1. November 2022

Was für den Stromtarif in der Grundversorgung gilt (s.o.), gilt grundsätzlich auch für den Erdgas-Grundversorgungstarif. Dieser wird ebenso aufgrund der gesetzlichen Vorgaben und der Entwicklung auf den Energiemärkten zum 1. November 2022 angepasst.

 

Die Tarifanpassung in der Grundversorgung Gas betrifft rund ein Drittel aller Duisburger Gaskunden der Stadtwerke. Alle anderen Verträge, beispielsweise laufzeitgebundene Verträge mit Preisgarantie, sind nicht betroffen. Sie gelten bis zum Auslaufen der Preisgarantie.

Unsere Kunden profitieren von der Ersparnis und müssen nicht aktiv auf die Stadtwerke zugehen. Die Mehrwertsteuersenkung werden wir entsprechend der steuerrechtlichen Vorgaben bei der Abrechnung Ihres Preises in der Jahresabschlussrechnung berücksichtigen.

Durch die Mehrwertsteuersenkung sparen Kunden ca. 10 % auf den Bruttopreis. Bei einem durchschnittlichen Haushaltsverbrauch von 16.000 kWh Gas im Jahr beträgt die Einsparung bei dem ab 1. November 2022 gültigen Grundversorgungstarif von 24,43 Cent pro Kilowattstunde und einem jährlichen Grundpreis von 269,28 € (jeweils brutto mit 19 Prozent MwSt.) bei Absenkung der MwSt. auf 7 Prozent ca. 422 €.

Die Gasbeschaffungsumlage kann vierteljährlich angepasst werden. Derzeit beträgt sie 2,419 Cent pro Kilowattstunde netto bzw. 2,588 Cent pro Kilowattstunde brutto bei einer Mehrwertsteuer von 7 Prozent. Bei einem jährlichen Gasverbrauch von 16.000 kWh würde sie demnach 414 € (brutto mit 7 Prozent MwSt.) pro Jahr betragen. Die Einsparung durch eine Absenkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent beträgt bei dem gleichen Verbrauch und dem ab 1. November 2022 gültigen Grundversorgungstarif von 24,43 Cent pro Kilowattstunde und einem jährlichen Grundpreis von 269,28 € (jeweils brutto mit 19 Prozent MwSt.) ca. 422 €. Bei der aktuellen Höhe der Gasbeschaffungsumlage ist also ein Ausgleich mehr oder weniger gegeben.

 

Fragen zu Abschlagsanpassungen

Grundsätzlich wird die Mehrwertsteuersenkung bei der Erstellung neuer Abschlagspläne im Rahmen der Jahresrechnung berücksichtigt. Eine Anpassung der Abschlagszahlungen ist deshalb nicht notwendig. Auch empfehlen wir, wegen der aktuell sehr stark gestiegenen Gaspreise, wenn möglich, die Abschläge nicht zu reduzieren, um eventuelle Nachzahlungen mit der Jahresabschlussrechnung zu vermeiden.

Nein, die Mehrwertsteuersenkung wird an alle Kunden vollständig weitergegeben, unabhängig von ihrem Vertrag.

Nein, unsere Kunden profitieren in jedem Fall von der Senkung der Mehrwertsteuer. Denn in der Energie- und Wasserwirtschaft werden die in Anspruch genommenen Leistungen in der Regel über einen Zeitraum von 12 Monaten abgerechnet. Die Mehrwertsteuersenkung ab 1. Oktober 2022 wird somit spätestens in der nächsten Jahresabschlussrechnung berücksichtigt und kann damit von uns vollständig weitergegeben werden. Wir bitten dabei um Verständnis, wenn es zu geringfügigen Verzögerungen bei der Rechnungsstellung kommen sollte. Diese ist der Kurzfristigkeit bei der Einführung des Gesetzes geschuldet. Die Entlastung der Kunden wird dadurch in keiner Weise beeinträchtigt.

Eine konkrete Ablesung ist natürlich immer die sicherste Methode, den genauen Zählerstand zu erfassen. Allerdings ist es oft nicht möglich, zu einem bestimmten Zeitpunkt den Zähler abzulesen. In diesem Fall wird der Verbrauch auf Basis der vorliegenden abgelesenen oder rechnerisch ermittelten Werte dem zu berücksichtigenden Zeitraum zugeordnet.

Für Ihre künftigen Abschlussrechnungen wird für Verbräuche ab dem 1. Oktober 2022 bis zum 31. März 2024 der geminderte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent berücksichtigt. Verbräuche davor und danach werden mit 19 Prozent Mehrwertsteuer berechnet.

Fragen zu den neuen Ersatzversorgungstarifen

Die Ersatzversorgungstarife und die Preise dieser Tarife kommen ab dem 16. September 2022 zum Tragen, wenn der bisherige Versorger einer Kundin oder eines Kunden z. B. insolvent oder pleite ist und keine Belieferung mehr durchführen kann. Die Ersatzversorgungstarife kommen außerdem zum Tragen, wenn eine Kundin oder ein Kunde den Vertrag mit einem Versorger kündigt und sich nicht für einen neuen Tarif, z. B. unseren Grundversorgungstarif anmeldet. Die Ersatzversorgungstarife stellen sicher, dass auch diese Kunden ohne eine Unterbrechung nahtlos weiter beliefert werden können.

Die Ersatzversorgung deckt insbesondere den Fall ab, dass ein anderer Versorger insolvent oder pleite ist und dadurch ggf. auch eine größere Anzahl an neuen Kunden unmittelbar von uns versorgt werden muss. Dieser Fall war bisher durch unseren Grund- und Ersatzversorgungstarif für Neukunden abgedeckt. Da dieser Tarif nun mit dem Grundversorgungstarif für Bestandskunden zusammengeführt wird, ist ein separater Ersatzversorgungstarif nötig.

Ja, ein Wechsel aus der Ersatzversorgung in einen unserer Sondertarife oder einen Tarif eines anderen Anbieters ist jederzeit möglich. Ein Wechsel aus der Ersatzversorgung in unseren Grundversorgungstarif ist nach einem Zeitraum von drei Monaten in der Ersatzversorgung möglich. Dieser Wechsel erfolgt dann automatisch.



Informationen rund um die Gasbeschaffungsumlage

19.08.2022

Um die Wärme- und Energieversorgung in der kommenden Kälteperiode zu sichern, hat die Bundesregierung eine befristete Gasbeschaffungsumlage auf Basis des § 26 Energiesicherungsgesetz verabschiedet, um Gas-Importeuren einen finanziellen Ausgleich für deren Mehrkosten für die Gasbeschaffung zu ermöglichen. Ziel ist es, in der durch den russischen Angriff auf die Ukraine ausgelösten Energiekrise Insolvenzen und Lieferausfälle in der Gasversorgung zu verhindern und so die Versorgungssicherheit für die Bürger und Bürgerinnen sowie die Wirtschaft aufrechtzuerhalten. Die befristete Umlage soll durch weitere Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger, konkret eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer auf Erdgas von aktuell 19 % auf 7 % und eine Verlängerung der Hilfsprogramme für die Wirtschaft flankiert werden.

Wir haben die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt.

Gas & Umlage

Laut Gesetz zählen Privathaushalte zu den sogenannten „geschützten Kunden“. Das bedeutet, dass auch bei einer Gas-Mangellage Privathaushalte und kleine Gewerbebetriebe so lange mit Erdgas versorgt werden, wie es möglich ist. Alle „ungeschützten Kunden“, die in einer Gas-Mangellage von Versorgungsreduzierungen betroffen sein könnten, wurden vom zuständigen Netzbetreiber bereits angeschrieben und über die möglichen Szenarien informiert.

Der Gesetzgeber möchte mit der Gasbeschaffungsumlage die Gasimporteure stützen, indem er ihnen einen Ausgleichsanspruch für die teurere Ersatzbeschaffung gewährt. Denn es gibt Gasimporteure, die zum Beispiel mit russischen Unternehmen langfristige Verträge haben. Da Russland seit einer Weile deutlich weniger Gas liefert, als in den Verträgen vereinbart ist, müssen die Gasimporteure die notwendigen Mengen nun zu erheblich höheren Preisen aus anderen Quellen beziehen. Zunehmend fehlen den betroffenen Gasimporteuren dazu die Mittel, weil sie aufgrund von vertraglichen Regeln die höheren Preise zum jetzigen Zeitpunkt nicht an ihre Kunden weitergeben können. Diese außergewöhnlichen Mehrkosten sollen nach dem Beschluss der Bundesregierung durch alle getragen werden, die Gas verbrauchen. Um eine Insolvenz der Gasimporteure und damit den Kollaps des Gasmarktes zu vermeiden, wird eine Umlage bei allen Gasverbraucherinnen und -verbrauchern in Deutschland erforderlich.

Nein. Die Stadtwerke Duisburg sind kein Gasimporteur, sondern treiben diese Umlage lediglich im Auftrag der Bundesregierung ein und leiten sie vollständig weiter. Vielmehr bedeutet dieses Verfahren sogar für die Stadtwerke Duisburg einen gestiegenen Aufwand, da alle Kundinnen und Kunden schriftlich informiert werden müssen und weitere Beratungsaufwände entstehen.

Ja, die Ausgleichszahlung für die Gasimporteure bezieht in Form der Umlage alle Erdgas-Kundinnen und -Kunden ein. Die gesetzliche Grundlage hierfür ist § 26 des Energiesicherungsgesetzes. Die Stadtwerke Duisburg stellen die Umlage ihren Erdgas-Kundinnen und Kunden in Rechnung und führen diese Einnahmen dann entsprechend ab.

Die Gasbeschaffungsumlage wurde für Deutschland einheitlich festgelegt. Die Höhe beträgt 2,419 Cent pro Kilowattstunde (netto) ab dem 1. Oktober 2022. Zuzüglich der aktuell gültigen Mehrwertsteuer auf Erdgas von 19 % sind das brutto rd. 2,88 Cent/kWh.

Die Erhebung der Umlage erfolgt ab dem 1. Oktober 2022 und soll am 1. April 2024 enden. Das Umlagesystem endet am 30. September 2024. Die Umlage wird monatlich abgerechnet und kann alle drei Monate angepasst werden.

Die Stadtwerke Duisburg informieren alle betroffenen Kundinnen und Kunden rechtzeitig und schriftlich über vertragliche Änderungen. In den meisten Fällen sind das die Eigentümerinnen und Eigentümer der Immobilien. Sollten Sie Mieterin oder Mieter sein, erfolgt die Heizkostenabrechnung in der Regel über Ihre Vermieterin oder Ihren Vermieter. Erkundigen Sie sich darum im Zweifel bei Ihrer Vermieterin oder Ihrem Vermieter, ob eine Anpassung der monatlichen Nebenkostenpauschale notwendig und sinnvoll ist.

Die Verträge beinhalten eine eingeschränkte Preisgarantie, welche die vom Lieferanten beeinflussbaren Bestandteile sowie die Netzentgelte abdeckt. Nicht von der Preisgarantie abgedeckt sind Änderungen, Neueinführungen und Wegfall von Steuern und Abgaben sowie staatlich veranlasste Belastungen und Entlastungen. Die neu eingeführte Gasbeschaffungsumlage soll von allen Gasverbrauchern gleichermaßen getragen werden. Daher wird sie gleichermaßen an alle Kunden weitergegeben.

Da die Beschaffungskosten bereits seit mehr als einem Jahr massiv ansteigen und seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022 weiter rasant ansteigen, sind unabhängig von der Umlage weitere Preisanpassungen möglich. Die Stadtwerke Duisburg setzen seit vielen Jahren auf eine vorausschauende Beschaffung und kaufen die benötigten Energiemengen für ihre Kundinnen und Kunden meist Jahre im Voraus ein. Dadurch konnten wir die Preise über lange Zeit stabil halten. Ohne deutlich fallende Preise an den großen Energiebörsen können die Stadtwerke Duisburg die Mehrkosten aber auch nicht mehr kompensieren und müssen die Preise entsprechend der Marktentwicklung anpassen. So hat sich beispielsweise der Erdgas-Großhandelspreis am Spotmarkt innerhalb von zwölf Monate verzehnfacht.

Dies ist eine weitere Umlage, die zukünftig auf den Gaspreis aufgeschlagen wird. Ihr Hintergrund: Um die Gasspeicher in Deutschland für den Winter zu füllen, wird Gas zu aktuell hohen Preisen beschafft und eingespeichert. Ziel ist die Einhaltung der Füllstandvorgaben für die Gasspeicher. Sie sollen am 1. November 2022 zu mindestens 95 Prozent gefüllt sein. Um die hohen Kosten für diese Gaseinspeicherung zu refinanzieren, hat die Bundesregierung die Gasspeicherumlage beschlossen. Damit sollen die Kosten für die Befüllung der Gasspeicher auf alle Gas-Kundinnen und Kunden umgelegt werden. Die Höhe dieser Umlage beträgt 0,059 Cent/kWh (netto) ab dem 1. Oktober 2022. Die Gasspeicherumlage ist damit deutlich niedriger als die Gasbeschaffungsumlage.

Schon mit relativ einfachen Maßnahmen kann jeder eigenen den Gasverbrauch zu Hause reduzieren. Dazu gehören zum Beispiel: Stoßlüften, die Heizungstemperatur um 1 bis 2 Grad absenken, Dichtungen von Fenstern und Außentüren überprüfen und die Heizungsanlage regelmäßig von einem Fachbetrieb warten lassen.

Wir haben weitere Tipps für Sie:  

Energiespartipps

Senkung der Mehrwertsteuer

Ja, die Mehrwertsteuer fällt auch für die Gasbeschaffungsumlage an. Zur Entlastung hat die Bundesregierung jedoch eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer auf Erdgas von aktuell 19 % auf 7 % angekündigt.

Ja, wir werden eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Erdgas vollumfänglich und ab dem Zeitpunkt der Gültigkeit weitergeben. Die Senkung der Mehrwertsteuer werden wir, sobald diese rechtsgültig beschlossen ist auch bei Abschlagsanpassungen berücksichtigen. Unsere Kunden müssen dazu nichts weiter unternehmen.

Abschläge & Zählerstand

Wir planen ab Mitte September 2022 entsprechend der rechtlichen Vorgaben automatisch neue Abschlagsrechnungen zu versenden, wenn wir eine Anpassung für notwendig erachten. Falls nach Bekanntgabe der Preisänderung eine Rechnung erstellt wurde, wird bei der Abschlagsermittlung bereits der neue Preis berücksichtigt. Sollten Sie bis Mitte Oktober 2022 keine neue Abschlagsrechnung erhalten haben, empfehlen wir Ihnen, eventuell selbständig den Abschlag im Kundenportal anzupassen, um das Risiko einer hohen Nachzahlung zu reduzieren.

MEIN SWDU

Unter Zugrundelegung der neuen Preise und des bis zur nächsten Jahresrechnung erwarteten Verbrauchs werden die Mehr-/Minderkosten auf die verbleibenden Abschlagsfälligkeiten aufgeteilt. Dabei werden wir auch die Senkung der Mehrwertsteuer berücksichtigen, sobald diese rechtsgültig beschlossen ist.

Es kann hilfreich sein einen Zählerstand zum Zeitpunkt der Preisänderung im Kundenportal zu hinterlegen, damit eine sehr genaue Abgrenzung auf der nächsten Rechnung möglich ist. Falls wir keinen Zählerstand erhalten, werden wir diesen mit der nächsten Rechnung rechnerisch ermitteln.

MEIN SWDU

Nein. Am 30.09.22 und 01.10.22 findet eine gesetzlich geforderte Systemanpassung statt, so dass unsere Kundenportale nicht durchgängig zur Verfügung stehen. Sie können den Zählerstand jedoch auch rückwirkend erfassen. Falls Sie den Zählerstand früher oder später ablesen, kann dieser ebenfalls hinterlegt werden.

MEIN SWDU

Im Kundenportal können Sie 12-mal im Jahr kostenlos eine Zwischenabrechnung anfordern. Hierzu benötigen wir die Zählerstände. Wenn die Zwischenabrechnung (in der Regel nach 2 Werktagen) erstellt ist, erhalten Sie eine E-Mail und können die Rechnung im Kundenportal abrufen.

MEIN SWDU

Das Kundenportal steht Ihnen normalerweise Rund-um-die-Uhr zur Verfügung. Dort können Sie eine Vielzahl an Angelegenheiten selbständig und sofort erledigen und sind somit nicht auf unsere Servicezeiten angewiesen.

MEIN SWDU

Selbstverständlich können Sie uns jedoch auch zu dem Thema Preisänderung montags bis freitags unter Telefon 0203-393956 erreichen. Wir bitten um Verständnis, dass es hier allerdings eventuell zu Wartezeiten kommen kann.

Sollten Sie eine nicht tragbare finanzielle Belastung befürchten, wenden Sie sich bitte rechtzeitig an Unterstützungsangebote, wie z. B. der Verbraucherzentrale, Schuldnerberatungsstellen, den Sozialämtern und weiteren Sozialleistungsträgern. In Duisburg gibt es eine spezielle Budget- und Rechtsberatung zum Thema Energiearmut bei der Verbraucherzentrale, welche durch die Stadtwerke Duisburg unterstützt wird.  

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Website der Verbraucherzentrale:

Mehr Infos

Auf unserer Seite halten wir außerdem Informationen zum konkreten Vorgehen und Möglichkeiten bei Zahlungsproblemen bei Abschlägen oder Jahresverbrauchsabrechnungen bereit: 

Mehr Infos

Fragen zum Strom

Zuletzt erfolgte eine Anpassung unseres Grundversorgungstarifs für Neukunden (PartnerStrom Basic) an das aktuelle Beschaffungspreisniveau zum 1. September 2022. Weitere Preisanpassungen für Strom stehen aktuell nicht fest. Wir tun alles dafür, um die Preise für unsere Kundinnen und Kunden so lange wie möglich stabil zu halten und – wenn es die Lage zulässt – auch wieder zu senken.

Konkret ist von der Bundesregierung für den Bereich Strom keine neue, sondern lediglich eine Zusammenlegung von bestehenden Umlagen zum 1. Januar 2023 vorgesehen.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz haben die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber eine Sonderanalyse für den Winter 2022/23 durchgeführt. Diese Berechnungen basieren auf aktualisierten Annahmen nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Sie wurden von März bis Mai 2022 durchgeführt. Abgeschätzt wurden mögliche Auswirkungen einer angespannten Lage auf den Energiemärkten auf den Stromsektor in Deutschland und Europa. Es wurde beispielsweise konkret untersucht, wie viel Gasverbrauch zur Stromerzeugung sich marktseitig bzw. durch die Marktrückkehr von Reservekraftwerken in Deutschland und in Europa einsparen ließe. Auf Basis der getroffenen Annahmen kommt die Sonderanalyse zu dem Ergebnis, dass ein sicherer Betrieb des Elektrizitätsversorgungsnetzes im Winter 2022/23 gewährleistet ist. Dennoch empfehlen wir auch Stromsparen - nicht zuletzt aus Kostengründen.

 

Weitere Neuigkeiten der Stadtwerke Duisburg


Aktuelle Versorgungslage Gas

08.07.2022

Die Bundesregierung hat am 23. Juni die Alarmstufe des Notfallplans Gas aktiviert und damit die zweite von drei Eskalationsstufen dieses Plans ausgerufen. Die Alarmstufe ist die zweite von drei Eskalationsstufen des Notfallplans Gas. Die Bundesregierung stellte klar, dass derzeit die Versorgungssicherheit aller Kunden noch gewährleistet sei.

Die nun ausgerufene Alarmstufe hat keine Auswirkungen auf die Gasversorgung unserer Haushalts- und Kleingewerbekunden. Sie gelten als sogenannte „geschützte Kunden“ und werden weiterhin vollumfänglich mit Gas versorgt. Das gilt auch bei einer möglichen Ausrufung der dritten Eskalationsstufe im Notfallplan Gas, der sogenannten Notfallstufe.

Was bedeutet die aktuelle Situation für meinen Gaspreis?

Die Großhandelspreise für Gas und auch Strom sind in den vergangenen Monaten noch mal erheblich gestiegen. Je nach Tarif und individueller Vertragslaufzeit kann dies auch Auswirkungen auf die Preise haben, die wir unseren Kundinnen und Kunden z. B. im Rahmen einer Vertragsverlängerung anbieten. Außerordentliche, d. h. über die in den bestehenden Gaslieferverträgen vereinbarten Preise hinausgehende Belastungen von Endkunden aufgrund der Situation an den Gasmärkten sind derzeit jedoch nicht zulässig.

FAQ

Der Notfallplan Gas umfasst drei Eskalationsstufen: Frühwarnstufe, Alarmstufe, Notfallstufe.

In der Frühwarnstufe richtet das Bundeswirtschaftsministerium ein Krisenteam aus Behördenvertretern und Vertretern der Marktgebietsverantwortlichen Gas, der Fernleitungsnetzbetreiber und Vertreter der Bundesländer, um die Lageentwicklung dauerhaft zu überblicken und zu bewerten. Die Betreiber von Gasnetzen und die Versorger schätzen die Situation für die Bundesregierung ein. Staatliche Eingriffe in den Markt gibt es aber nicht. Die Marktteilnehmer wie Netzbetreiber und Versorger nutzen Flexibilitäten auf der Beschaffungsseite, Mengen in Gasspeichern und die Optimierung von Lastflüssen, um die Versorgung sicherzustellen.

Auch in der Alarmstufe gibt es keine staatlichen Eingriffe in den Markt. Auch in dieser zweiten Stufe des Notfallplans sind es die Marktteilnehmer, die versuchen, die Lage zu beherrschen.

Sollten die Maßnahmen in Stufe 1 und 2 nicht ausreichend und ein Versorgungsengpass nicht mehr abzuwenden sein, ruft die Bundesregierung die Notfallstufe aus. Das passiert, wenn eine „außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas, eine erhebliche Störung der Gasversorgung oder eine andere erhebliche Verschlechterung der Versorgungslage“ eintritt. Der Staat greift in den Markt ein. Die Bundesnetzagentur wird zum „Bundeslastverteiler“ und verteilt in Abstimmung mit den Netzbetreibern die Verteilung von Gas. Bestimmte Verbraucher sind dabei gesetzlich geschützt. Sie werden möglichst bis zuletzt mit Gas versorgt.

Zu diesen geschützten Verbrauchern gehören Privathaushalte, Kleingewerbe, soziale Einrichtungen wie etwa Krankenhäuser, und Gaskraftwerke, die zugleich auch der Wärmeversorgung von Haushalten dienen. Im Falle eines Engpasses dienen vertraglich geregelte Abschaltvereinbarungen mit der Industrie oder der Wechsel auf andere Energieträger dazu, die Nachfrage nach Erdgas zu drosseln.

Sollte die Notfallstufe ausgerufen und die Verteilung von Erdgas rationiert werden, fordern die Ferngasnetzbetreiber zunächst die Verteilnetzbetreiber – in Duisburg ist das die Netze Duisburg GmbH – auf, das Abschaltpotenzial der nicht geschützten Kunden zu melden und gegebenenfalls eine Reduktion durchzuführen.

Die Verteilnetzbetreiber fordern dann die nicht geschützten Kunden auf, diese Lastreduktion durchzuführen. Zur frühzeitigen Information haben die Verteilnetzbetreiber bereits Kontakt mit diesen Kunden aufgenommen. Diesen Kunden kommt im Falle eines Versorgungsengpasses besondere Bedeutung zu. Sie helfen mit den Lastreduktionen, die Versorgungssicherheit aufrecht zu erhalten.

Außerordentliche, d. h. über die in den bestehenden Gaslieferverträgen vereinbarten Preise hinausgehende Preisanpassungen oder Belastungen könnten in Form einer einheitlichen Umlage nach § 26 Energiesicherungsgesetz (EnSiG) von der Bundesregierung ermöglicht und in der Folge umgesetzt werden. Dies ist bislang jedoch nicht geschehen.

Ein anderes Instrument für so eine außerordentliche Belastung besteht in einer Preiserhöhung nach § 24 EnSiG. Nach diesen Paragrafen dürfen Versorgungsunternehmen ihre Preise erhöhen, wenn Alarm- oder Notfallstufe ausgerufen wurden und zusätzlich die Bundesnetzagentur (BNetzA) eine „erhebliche Reduktion der Gasimportmengen nach Deutschland“ feststellt. Die zweite Bedingung ist derzeit noch nicht ausreichend erfüllt. Sollte § 24 EnSiG aktiviert werden, dürfen die Preiserhöhungen die Höhe der tatsächlichen zusätzlichen Beschaffungskosten nicht überschreiten. Man spricht hier von einer Erhöhung auf ein „angemessenes Preisniveau“.

Jede Maßnahme zählt!

Nachhaltigkeit, Klimawandel, Ressourcenschonung und nicht zuletzt die Freude an der Ersparnis machen Energiesparen zu einem individuellen und zeitgleich globalen Thema. Wie kann man im Haushalt mit einfachen Tricks ganz nebenbei Strom, Wasser und Wärme sparen? Wir verraten es Ihnen – mit dem wichtigsten Tipp vorab: Kleinvieh macht auch Mist!

Energiespartipps

 


Wegfall der EEG-Umlage

01.06.2022

Die Bundesregierung hat beschlossen, die Umlage zur Förderung der Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien (EEG-Umlage) zum 1. Juli 2022 auf 0 Euro zu senken. Die Senkung der EEG-Umlage und den damit verbundenen Preisvorteil geben wir ab diesem Termin vollständig an unsere Kunden weiter. Für Stromkunden sinkt der Netto-Arbeitspreis um 3,72 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Zuzüglich der Mehrwert- bzw. Umsatzsteuer, die auf die EEG-Umlage entrichtet wurde, ergibt sich eine Ersparnis von 4,43 Cent brutto pro kWh.

Ein Privathaushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 2.500 kWh spart zukünftig somit rund 110 Euro brutto. Für ein Unternehmen mit einem Jahresverbrauch von 12.000 kWh ergibt sich eine Ersparnis von rund 446 Euro netto.

Die Senkung der EEG-Umlage auf 0 Euro wird auf den Jahresverbrauchs-abrechnungen, die unsere Kunden nach dem 1. Juli erhalten, selbstverständlich nachzuvollziehen sein. Mittels eines maschinell zum 30. Juni errechneten Zählerstands findet eine entsprechende Verbrauchsabgrenzung statt. Kunden, die eine Selbstablesung bevorzugen, können den Zählerstand gerne über unser Online-Portal mein.swdu.de übermitteln.

Über die EEG-Umlage wurde bislang die Förderung des Ausbaus von Solar-, Wind-, Biomasse und Wasserkraftwerken finanziert. Sie wurde im Jahr 2000 eingeführt und seitdem von den Stromkunden über die Stromrechnung bezahlt. Künftig werden die Fördermittel für erneuerbare Energien aus dem Energie- und Klimafonds finanziert und die EEG-Förderung über den Strompreis beendet.

FAQs Versorgungssicherheit Erdgas

01.04.2022

Der Krieg in der Ukraine hat auch Folgen für die Energiewirtschaft. Dies verunsichert derzeit viele Gaskunden und führt zu zahlreichen Anfragen. Wir haben deshalb Antworten auf besonders häufig gestellte Fragen zusammengestellt:

Durch die aktuellen Entwicklungen im Krieg in der Ukraine und die Sanktionen ergeben sich derzeit keine direkten Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit in Duisburg. Es muss sich aktuell niemand Sorgen machen, dass demnächst die Wohnzimmer plötzlich kalt werden.

Kurzfristige Lieferausfälle oder Engpässe könnten nach Einschätzung der Bundesregierung mit den vorhandenen Vorräten bis zum Ende der aktuellen Heizperiode aufgefangen werden. Würden die russischen Erdgas-Lieferungen nach Europa gestoppt werden, wäre das eine große Herausforderung für die Energieversorgung in Deutschland und für die Versorgungssicherheit. Aber die deutsche Energiewirtschaft und die Politik sind vorbereitet:

  • Erdgas fließt aus unterschiedlichen Lieferländern nach Deutschland. Nach Russland sind Norwegen und die Niederlande die wichtigsten Quellen.
  • Aktuell werden neue Importmöglichkeiten geprüft und geschaffen (Flüssiggas)
  • weitere Versorgungsarten werden ausgebaut
  • Deutschland ist Teil des europäischen Gas-Verbundnetzes, in dem sich die EU-Staaten im Bedarfsfall gegenseitig unterstützen.
  • Liefermengenschwankungen können über Erdgasspeicher aufgefangen werden. Deutschland verfügt über die größten Erdgasspeicherkapazitäten Europas.

Seit vergangenem Herbst erleben wir eine weltweite Energiepreissteigerung in bisher ungekannten Dimensionen. Die Großhandelspreise befinden sich aktuell auf einem neuen Höchststand. Kostete die Megawattstunde im Februar und März 2021 im Durchschnitt knapp 18 Euro, so kostete sie im Februar 2022 im Durchschnitt ca. 80 Euro und im März 2022 bisher (Stand 14.03.) im Durchschnitt ca. 157 Euro. Am Spotmarkt, auf dem kurzfristig Energie beschafft wird, musste für Erdgas im Jahresdurchschnitt 2021 rund das Dreifache des Vorjahrespreises bezahlt werden. Im europäischen Durchschnitt stieg der Erdgasgroßhandelspreis innerhalb eines Jahres sogar um über 500 Prozent. Für unsere Kundinnen und Kunden ist Energie in den letzten Monaten bereits deutlich teurer geworden. Sollte sich aufgrund des Krieges in der Ukraine das Angebot verknappen, werden die Preise für Energie weiter ansteigen.

In dieser Mangelsituation wird, wie am 30. März 2022 geschehen, der Notfallplan Gas der Bundesregierung greifen. Der Notfallplan Gas umfasst drei Eskalationsstufen: Frühwarnstufe, Alarmstufe, Notfallstufe.

In der Frühwarnstufe richtet das Bundeswirtschaftsministerium ein Krisenteam aus Behördenvertretern und Vertretern der Marktgebietsverantwortlichen Gas, der Fernleitungsnetzbetreiber und Vertreter der Bundesländer, um die Lageentwicklung dauerhaft zu überblicken und zu bewerten. Die Betreiber von Gasnetzen und die Versorger schätzen die Situation für die Bundesregierung ein. Staatliche Eingriffe in den Markt gibt es aber nicht. Die Marktteilnehmer wie Netzbetreiber und Versorger nutzen Flexibilitäten auf der Beschaffungsseite, Mengen in Gasspeichern und die Optimierung von Lastflüssen, um die Versorgung sicherzustellen.

Auch in der Alarmstufe gibt es keine staatlichen Eingriffe in den Markt. Auch in dieser zweiten Stufe des Notfallplans sind es die Marktteilnehmer, die versuchen, die Lage zu beherrschen.

Sollten die Maßnahmen in Stufe 1 und 2 nicht ausreichend und ein Versorgungsengpass nicht mehr abzuwenden sein, ruft die Bundesregierung die Notfallstufe aus. Das passiert, wenn eine „außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas, eine erhebliche Störung der Gasversorgung oder eine andere erhebliche Verschlechterung der Versorgungslage“ eintritt. Der Staat greift in den Markt ein. Die Bundesnetzagentur wird zum „Bundeslastverteiler“ und verteilt in Abstimmung mit den Netzbetreibern die Verteilung von Gas. Bestimmte Verbraucher sind dabei gesetzlich geschützt. Sie werden möglichst bis zuletzt mit Gas versorgt. Energieintensive Industrieunternehmen könnten gezwungen sein, ihre Produktion zu drosseln, damit weniger Gas verbraucht wird. Hier würden die sogenannten Netzausgleichsmaßnahmen greifen, ein Stufenplan der deutschen Behörden, welche Bereiche bei Energienot zeitweise gedrosselt oder abgeschaltet werden.

Die Stadtwerke Duisburg haben die vertraglich vereinbarten Energiemengen für ihre Kunden frühzeitig beschafft und erfüllen selbstverständlich die Lieferverpflichtungen. Wie sich die Gaspreise kurz-, mittel- und langfristig entwickeln, kann niemand zuverlässig prognostizieren. Sicher ist: Als Kunde der Stadtwerke Duisburg mit einem laufenden Liefervertrag profitieren Sie von unserer nachhaltigen Beschaffungsstrategie, die auf einen breiten Liefermix setzt und die Energiemengen zu einem hohen Anteil langfristig im Voraus beschafft. Allerdings können auch wir uns dauerhaften Preissteigerungen nicht entziehen.

Wenn bereits ein Vertrag mit den Stadtwerken Duisburg existiert, können Kunden in ihrem Onlineportal (unter https://mein.swdu.de/login) ihren Umzug melden und ihren Vertrag mitnehmen. Der Vertrag und die Preisgarantie gelten auch für Kunden bei einem Umzug außerhalb von Duisburg. Besteht noch kein Vertrag mit der Stadtwerke Duisburg und ein Kunde zieht in das Stadtgebiet, genügt eine E-Mail mit den Kontakt-, Adress- und Zählerdaten, sowie dem Einzugsdatum an  service@stadtwerke-duisburg.de. Die Anmeldung kann auch schnell online unter stadtwerke-duisburg.de von jedem Kunden direkt durchgeführt werden.

Mit der Grundversorgung ist die Belieferung mit Strom und Gas sichergestellt. Um die Kunden der Stadtwerke Duisburg vor Preisschwankungen zu schützen, prüft die Stadtwerke Duisburg vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse immer wieder, welche Angebote den Kunden gemacht werden können. Das Interesse der Stadtwerke Duisburg ist hoch, auch den Kunden in der Grundversorgung Verträge mit einer Festpreisbindung anzubieten. Aktuelle Angebote werden online im Kundenportal bzw. unter stadtwerke-duisburg.de angezeigt.

 

Als Kundin oder Kunde der Stadtwerke Duisburg mit einem bereits abgeschlossenen bzw. laufenden Liefervertrag gelten selbstverständlich weiterhin Ihre vertraglich zugesicherten Konditionen und Preise.

Vor allem Haushalte mit niedrigem Einkommen leiden unter steigenden Energiepreisen, da sie einen hohen Anteil ihres Einkommens für Strom, Heizung und Mobilität aufwenden müssen. Die bislang von der Bundesregierung ergriffenen Entlastungsmaßnahmen wie die Einführung eines Heizkostenzuschusses weisen in die richtige Richtung. Sie reichen aber bei weitem nicht aus, um Ausmaß und Folgen dieser Entwicklung bei unseren Kundinnen und Kunden spürbar abzufedern. Daher muss die Politik schnell und effektiv eingreifen.

Wir als Gasversorger prüfen regelmäßig unsere Preisstruktur und passen sie nach den aktuellen Entwicklungen an. Wenn sich die Großhandelspreise ändern, kann dies auch einen Einfluss auf unsere Tarife haben. Entsprechende Veränderungen werden rechtzeitig im Vorfeld angekündigt.

 

Der Füllstand der deutschen Gasspeicher beträgt aktuell knapp 30 Prozent (Stand Ende März 2022). Die Stadtwerke Duisburg verfügen selbst über keine eigenen Gasspeicher und sind für den Bezug von Erdgas auf ihre Lieferanten angewiesen. Das Erdgas für die Verbraucher des Verteilnetzes der Netze Duisburg stammt größtenteils aus Russland, Norwegen und den Niederlanden. Sollte es zu massiven Versorgungsengpässen kommen, greifen die oben beschriebenen Maßnahmen, die durch die Bundesregierung und die Fernleitungsnetzbetreiber angeordnet und dann im Duisburger Netz vom Verteilnetzbetreiber Netze Duisburg umgesetzt werden. Einschränkungen für Privathaushalte sind darin das letzte Mittel.

 

Russland liefert noch immer rund 40 Prozent des in Deutschland verbrauchten Erdgases (in der EU knapp 40 Prozent). Sollten Lieferungen aus Russland kurzfristig ausfallen, ist das eine große Herausforderung. Mit diesem Szenario beschäftigen wir uns derzeit intensiv.

 

Pressemitteilung zur aktuellen Preisentwicklung

07. Januar 2022

Die Krise auf dem Energiemarkt setzt sich auch im Jahr 2022 fort. Beschaffungs- und Rohstoffpreise sind weiter auf Rekordhöhen. Bundesweit sind inzwischen rund 40 Versorger, die nicht im Vorfeld der rasanten Preisentwicklung die notwendigen Mengen für ihre Kunden beschafft haben, in die Insolvenz gegangen oder haben ihren Kunden die Verträge gekündigt. Das hochspekulative Geschäftsmodell, auf niedrige Beschaffungspreise zu warten, um maximale Profite einzufahren, hat sich einmal mehr als gescheitert erwiesen.

Zur Pressemitteilung

 

 

Wir begrüßen das neue Jahr mit einer lautlosen Riesen-Silvesterrakete 

29. Dezember 2021

Auch wenn in diesem Jahr viele Duisburgerinnen und Duisburger in der Silvesternacht auf ein lautes und buntes Feuerwerk verzichten müssen, wollen wir dennoch allen Bürgern an Rhein und Ruhr einen besonderen Neujahrsgruß senden. Der Stadtwerketurm wird zu Duisburgs größter Silvesterrakete – natürlich lautlos und ohne tatsächlich in die Luft zu gehen. Mit Einbruch der Dunkelheit lohnt sich also ein Blick in Richtung Hochfeld zum Baudenkmal der Stadtwerke Duisburg AG.

Wir wünschen allen Duisburgerinnen und Duisburgern einen guten Rutsch in ein gesundes neues Jahr und alles Gute für 2022.
 

Mehr Infos zum Stadtwerketurm

 

 

Zum Fest leuchtet Duisburgs größte Weihnachtskerze

21. Dezember 2021

Auch an diesem Weihnachtsfest sorgen wir für einen besonders stimmungsvollen Weihnachtsgruß. Rot angestrahlt mit einer weißen Spitze grüßt der Stadtwerketurm als größte Weihnachtskerze der Stadt weithin sichtbar zum Fest der Liebe. Mit Einbruch der Dunkelheit erstrahlt die bekannte Duisburger Landmarke Heiligabend in feierlichem Rot. Diese besondere Attraktion ist auch in den folgenden beiden Nächten des 1. und 2. Weihnachtstages noch zu bestaunen. 

Wir wünschen allen Duisburgerinnen und Duisburgern schöne und besinnliche Weihnachtsfeiertage, einen entspannten Jahresausklang und ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2022.

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„Energie darf nicht zum Spekulationsobjekt werden“

16.11.2021

Welche Risiken die stetig steigenden Energiepreise im Großhandel bedeuten und warum die Stadtwerke Duisburg den Strompreis jetzt trotzdem senken, erklärt der Vorstandsvorsitzende Marcus Wittig im Interview.

 

Die Energiepreise kennen nur noch eine Richtung: nach oben. Was bedeutet das für die Stadtwerke Duisburg AG?
Marcus Wittig:
Zunächst einmal ist für unsere Kunden die Frage wichtig, was diese Entwicklung für sie bedeutet. Und deshalb freue ich mich, dass wir die Preise weitgehend stabil halten können. Den Strompreis werden wir zum Jahreswechsel sogar senken. Den Erdgaspreis müssen auch wir moderat erhöhen, da die Turbulenzen im Großhandel auch uns leider keine andere Wahl mehr lassen. Während die Energiepreise allgemein stark steigen, können wir unseren Kunden das teilweise ersparen.

Wie ist das bei dieser Dynamik im Markt möglich?
Marcus Wittig:
Als Stadtwerk ist es seit jeher unsere Philosophie, ein verlässlicher Partner der Stadt Duisburg und ihrer Bürgerinnen und Bürger zu sein. Dazu gehört nach unserer Auffassung auch eine Verlässlichkeit in der Preispolitik. Wir beschaffen unsere Energie mit großen Vorlaufzeiten und haben uns daher rechtzeitig für unsere Kunden eingedeckt, um genau für solche Entwicklungen einen Puffer zu haben.

Auch andere Wettbewerber beschaffen frühzeitig und können die derzeitige Entwicklung trotzdem nicht für ihre Kunden abfedern. Was machen die Stadtwerke Duisburg besser als andere?
Marcus Wittig:
Ich will uns da nicht zu sehr hervorheben. Wir haben auch schon Kritik einstecken müssen für unsere Strategie. Nämlich dann, wenn die Großhandelspreise sinken, wir unsere Endkundenpreise aber nicht nach unten angepasst haben. Aber unser Grundprinzip ist die Verlässlichkeit und genau die kommt uns und unseren Kunden in dieser beispiellosen Energiepreiskrise zugute. Aber ohne Zweifel ist es so, dass wir gut aufgestellt sind. Wir haben vor Jahren eine eigene Energiehandelsgesellschaft gegründet, die sich über die Jahre am Markt etabliert hat. Mit dieser Organisationseinheit sind wir selbst in der Lage, Marktentwicklungen früh zu erspüren, Trends und Tendenzen zu analysieren und unsere Schlüsse daraus zu ziehen. Für unsere Beschaffungsstrategie ist es ein großer Vorteil, für alle diese wichtigen Arbeitsschritte eigene Teams zu haben und nicht externes Know-how zu Rate ziehen müssen.

Ihre Kunden freut die Nachricht. Aber Sie sind auch selbst Energie-Erzeuger mit einer erheblichen Anzahl Erzeugungsanlagen, die auf den Energieträger Erdgas angewiesen sind.
Marcus Wittig:
Das ist richtig und als Strom- und Wärmeerzeuger sind wir in einer schwierigen Situation. Wir haben die Kohleverstromung schon 2018 und damit viel früher als andere beendet. Wir sparen damit hunderttausende Tonnen CO2 ein und tragen einen erheblichen Teil dazu bei, unser Klima nicht weiter zu belasten. Wir konzentrieren uns auf ressourcenschonende Energieerzeugung in Kraft-Wärme-Kopplung und setzen in vielen Anlagen auf den Energieträger Erdgas. Damit das ganz klar ist: All diese Entscheidungen waren strategisch und zukunftsorientiert richtig und sie bleiben es aus unserer Sicht auch in dieser jetzigen Situation. Wir können unsere Erzeugungsanlagen aufgrund der enorm gestiegenen Gaspreise derzeit nicht mehr ausreichend rentabel betreiben. Aber mit der Inbetriebnahme unseres Fernwärmespeichers im Jahr 2018 in unmittelbarer Nähe unseres GuD-Kraftwerkes sind wir in der Lage, viel flexibler auf den Markt zu reagieren. Bis zu 72 Stunden können wir bei Bedarf unsere Fernwärmekunden aus dem Speicher versorgen, ohne Frischwärme im Kraftwerk zu produzieren, wenn es unwirtschaftlich ist. Diese frühzeitige strategische Entscheidung verschafft uns in dieser Situation Flexibilität.

Das klingt, als blicken Sie gelassen auf die derzeitige Situation am Markt?
Marcus Wittig:
Ganz und gar nicht. Die jetzige Situation wird zu Verwerfungen im Markt führen. Die ersten Versorger sind bereits aufgrund der Preisentwicklungen in die Knie gegangen. Auch für die Betreiber von Erzeugungsanlagen auf Gas-Basis ist das eine bedrohliche Situation. Wir stehen vor Beginn der heizintensiven Jahreszeit. Für uns als Fernwärmeerzeuger ist das eine Marktlage, die nicht zur Dauersituation werden darf. Wir sind gut aufgestellt und können die derzeitige Hochpreisphase eine Zeit lang kompensieren, sie darf aber nicht die neue Normalsituation werden. Das würden auch wir über Kurz oder Lang in größerem Maße an die Endkunden weitergeben müssen und die sind durch hohe Energiepreise schon heute genug belastet.

Was fordern Sie?
Marcus Wittig:
Wichtig ist, dass sich die Marktsituation schnellstmöglich beruhigt und normalisiert. Wenn wir Energie und Wärme wieder zu verträglichen Gestehungskosten produzieren können, würde die derzeitige Preishysterie sich schnell wieder abkühlen. Das hat auch etwas mit Verlässlichkeit allen Marktteilnehmern gegenüber zu tun. Wir brauchen planbare Preise, denn auch davon hängen viele Investitionsentscheidungen der erzeugenden Unternehmen ab. Für das Gelingen der Energiewende ist das unverzichtbar. Wir werden hocheffiziente Energie- und Wärmeerzeugung auf Erdgasbasis noch viele Jahre benötigen, um ausreichend Zeit zu haben, die erneuerbaren Erzeugungskapazitäten auszubauen. Aber niemand investiert Millionen in eine Erzeugungsanlage auf Erdgas-Basis, wenn der Gaspreis derartige Achterbahnfahrten hinlegt. Die Politik muss hier ihren Teil dazu beitragen, die außenpolitischen und energiepolitischen Fragen zu klären und Lösungen zu schaffen, die verbindlich sind. Es geht auch hier um Verlässlichkeit.

Gibt es weitere regulatorische Eingriffe, die aus Ihrer Sicht erfolgen müssen?
Marcus Wittig:
Die Endkundenpreise sind heute zu rund drei Vierteln von Steuern und Abgaben dominiert. Da gibt es sicher jede Menge Spielraum, den Endkunden zu entlasten, wenn die Gestehungskosten auf einem höheren Niveau verharren.

Woran denken Sie genau?
Marcus Wittig:
Das bleibt die Entscheidung der Politik. Aber sie hat eine Vielzahl an Steuerungsmöglichkeiten. Wir wünschen uns außen-, wirtschafts- und steuerpolitisch einen nachvollziehbaren und verlässlichen Kurs, um für unsere Kunden solide und attraktiv zu wirtschaften. Man muss es deutlich sagen: Es geht hier um Daseinsvorsorge, um Grundbedürfnisse. Wärme und Energie dürfen nicht zu einem Spekulationsobjekt werden. Die Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten beim Gas haben im Kurzfristhandel im Oktober zeitweise eine Dynamik erreicht, die wir sonst nur bei hochspekulativen Anlagen wie zum Beispiel Bitcoins und anderen Kryptowährungen finden. Das ist ein unhaltbarer Zustand.

Die Mechanismen des freien Marktes müssen also beschränkt werden?
Marcus Wittig:
Hier werden hochspekulative Geschäfte mit einer Ware betrieben, die Bestandteil ist, Grundvoraussetzungen zum Leben in unserer Gesellschaft zu schaffen. Nämlich Strom und Wärme. Die können wir nicht wie andere Waren betrachten und behandeln. Dafür steht zu viel auf dem Spiel. Wenn ich heute sehe, dass die Tarife in der Grundversorgung vielerorts das günstigste Angebot darstellen, dann darf das nicht zur Normalsituation werden.

Warum nicht?
Marcus Wittig:
Weil genau das die Kräfte der Märkte noch weiter zurückdrängt. In einen Grundversorgungstarif berechnen wir zahlreiche Risikovariablen wie zum Beispiel Zahlungsausfälle oder die extrem kurzen Kündigungsfristen mit ein. Unser unternehmerisches Risiko, das bei diesen Tarifen deutlich höher ist, muss eingepreist werden. Damit ist doch klar, dass dieser Tarif teurer sein muss als andere Tarife mit längeren Bindungsfristen. Jetzt sind diese Tarife aber günstiger als alle anderen. Der Markt ist in einem eklatanten Ungleichgewicht. Eine solche Situation darf sich nicht verfestigen, sondern muss mit politisch klugen Instrumenten schnell wieder bereinigt werden, um im Sinne aller Verbraucher eine stabile Marktlage zu schaffen.


Stadtwerke-Familientag 2021

19.10.2021

Nach einer einjährigen coronabedingten Pause findet am kommenden Sonntag, 24. Oktober, von 9 bis 17 Uhr, wieder der Stadtwerke Duisburg-Familientag im Zoo Duisburg statt. Alle Inhaberinnen und Inhaber der Stadtwerke-Kundenkarte sparen an diesem Tag 50 Prozent des regulären Eintrittspreises. Ein buntes Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene sorgt zusätzlich für Spaß und Unterhaltung. So können Besucherinnen und Besucher zum Beispiel bei einer Zoo-Rallye attraktive Preise gewinnen. Die kleinen Besucher können sich auf der großen Hüpfburg des Stadtwerke-Spielmobils austoben. Ein Glücksrad sorgt für Spannung und die Stadtwerke Energie-Lounge für kalte Erfrischungen. Für einen unbeschwerten Besuch im Zoo gelten nach wie vor entsprechende Coronaregeln. Die aktuell gültigen Regelungen sind unter zoo-duisburg.de/corona zu finden.


Wir pflanzen 1.250 Bäume für nachhaltigen Klimaschutz in Ehingen


06.04.2021

Am 25. März gab Stadtförster Axel Freude den Startschuss zu unserer diesjährigen Baumpflanzaktion. Auf einem Areal am Ehinger Berg hatte Freude mit seinem Team über 1.000 Pflanzlöcher vorbereitet. Üblicherweise pflanzen die Baumpaten mit ihren Familien die von uns gestifteten Bäume in die Erde. „Die Corona-Pandemie machte dieses tolle Familien-Event, bei dem die Bürger selbst die Schaufel in die Hand nehmen und selbst kleine Bäume setzen, aber in diesem Jahr leider wieder unmöglich. Trotzdem wollten wir auch 2021 eine Baumpflanzaktion durchführen“, sagt Christian Theves, Abteilungsleiter Privatkundenvertrieb bei den Stadtwerken.

11.580 neue Bäume durch Baumpflanzaktion

So wurden dann von unseren Mitarbeitern 1.250 Winterlinden und Stieleichen in die Erde gebracht. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei vom Team des Stadtförsters. Einige Setzlinge erhielten auch eine Banderole, auf der die Namen der Baumpaten der im Jahr 2020 ausgefallenen Pflanzaktion vermerkt wurden. So können die Baumpaten später ihren Baum wiederfinden und in den folgenden Jahren miterleben, wie er wächst und gedeiht. Bei den mittlerweile neun Baumpflanzaktionen sind nun 11.580 neue Bäume in die Erde gekommen, die das Treibhausgas Kohlendioxyd (CO2) aus der Luft aufnehmen und nachhaltig das Klima schützen.

145 Tonnen weniger CO2 jährlich

Langfristig werden diese 11.580 Bäume in der Lage sein, jährlich circa 145 Tonnen CO2 der Atmosphäre zu entziehen. Wie kommt diese Zahl zustande? Forscher der Universität Münster haben herausgefunden, dass eine 80 Jahre alte Buche insgesamt eine Tonne CO2 aufgenommen hat, also pro Jahr 12,5 Kilogramm. Die exakte CO2-Menge, die ein Baum aufnimmt, schwankt je nach Baumart, Klima und Bodenqualität. Nach dieser Rechnung müsste man also 80 Bäume pflanzen, um jährlich eine Tonne Kohlendioxyd zu kompensieren, bei 11.580 Bäumen wären es dann langfristig circa 145 Tonnen.


Vorinstallation für Elektromobilität wird bei Neubau oder Sanierung Pflicht – Wir helfen bei Planung und Fördermittelantrag


08.03.2021

7 Millionen Elektroautos sollen bis 2030 auf den deutschen Straßen unterwegs sein. Damit das ehrgeizige Ziel erreicht wird, erhöht die Bundesregierung in der Verkehrswende erneut das Tempo und gibt der Elektromobilität einen weiteren Schub. Das neue Gebäude-Elektromobilität-Infrastrukturgesetz (GEIG) soll noch im März in Kraft treten. Ziel der neuen Verordnung ist es, den Ausbau der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität deutlich voranzutreiben. Und das in allen Gebäuden, denn das GEIG deckt sowohl Wohn- als auch Nicht-Wohngebäude ab. Bei Neubauten oder größeren Renovierungen von Wohngebäuden mit mehr als fünf Stellplätzen muss künftig jeder Stellplatz mit Leitungsinfrastruktur vorausgerüstet werden. Alle erforderlichen Leitungen zur Installation einer Wallbox oder einer Ladesäule müssen also im Rahmen des Neubaus oder der Sanierung verlegt werden, um den Einbau eines Ladepunktes problemlos zu ermöglichen. Bei Nicht-Wohngebäuden gilt diese Pflicht ab dem siebten Stellplatz. Jeder dritte von ihnen muss dann mit den erforderlichen Leitungen ausgestattet sein, zudem muss ein Ladepunkt verpflichtend errichtet werden. Für Nicht-Wohngebäude mit mehr als 20 Stellplätzen gilt, dass spätestens ab 1. Januar 2025 ein Ladepunkt für Elektroautos errichtet werden muss. Darüber hinaus trägt die Bundesregierung auch dem sogenannten Quartiersansatz Rechnung: Bauherren oder Eigentümer, deren Gebäude in räumlichem Zusammenhang stehen, können Vereinbarungen über eine gemeinsame Ausstattung von Stellplätzen mit Leitungsinfrastruktur oder Ladepunkten treffen.

Auch in Duisburg nimmt die Elektromobilität immer mehr Fahrt auf. Allein im vergangenen Jahr wurden zwischen Rhein und Ruhr 478 voll-elektrische Fahrzeuge und 1.975 Autos mit Hybrid-Antrieb neu zugelassen. Im Verlauf der vergangenen fünf Jahre steigen diese Zahlen mehr und mehr an. Studien zur Entwicklung der Elektromobilität haben ergeben, dass die allermeisten Ladevorgänge Zuhause oder am Arbeitsplatz stattfinden. Daher kommt der Ausstattung von Gebäuden eine deutlich größere Bedeutung zu als dem Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur. Als lokaler Energiedienstleister werden wir aber auch weiterhin in öffentliche Ladesäulen investieren, um Elektromobilität durch ein gut ausgebautes Ladenetz für jeden Autofahrer attraktiv zu machen.

Wir unterstützen Immobilienbesitzer und die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bei der richtigen Planung und Umsetzung der entsprechenden Vorausrüstung und natürlich auch bei der Installation von Ladepunkten. In vielen Fällen gibt es auch öffentliche Fördergelder, die einen beträchtlichen Teil der Anschaffungskosten von Wallboxen oder Ladesäulen decken können. „Unsere Energieberater kennen immer die neuesten gesetzlichen Entwicklungen und neuen Möglichkeiten bei Fördertöpfen und unterstützen beim Ausfüllen der Anträge. Wir können für die individuellen Bedürfnisse Zuhause oder auch am Arbeitsplatz die passende Ladeinfrastruktur planen“, sagt Sebastian Limburg, Teamleiter Produktentwicklung & Energiedienstleistungen.

Nicht nur Immobilienbesitzer können von solchen Förderungen profitieren. Auch Mieter können sich die Anschaffung von Ladeinfrastruktur für den gemieteten Pkw-Stellplatz fördern lassen. Bis zu 900 Euro gibt es zum Beispiel derzeit für die Anschaffung einer Wallbox vom Staat dazu. Der Vermieter ist gesetzlich verpflichtet, nach Abstimmung mit dem Mieter, die Nachrüstung von Ladeinfrastruktur zuzulassen. 

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221 neue Solaranlagen im Jahr 2020 - Wir helfen bei Planung und Förderung


01.03.2021
1.856 Photovoltaik-Anlagen (PV) gab es in Duisburg zum Jahreswechsel. Allein 221 sind im Jahr 2020 neu hinzugekommen. Die Stadt an Rhein und Ruhr liegt damit voll im deutschlandweiten Trend: Die Solarenergie ist weiter auf dem Vormarsch. Obwohl die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ausläuft, ist die Nachfrage nach Erzeugungsanlagen auf dem eigenen Dach ungebrochen. Das liegt vor allem an der Weiterentwicklung der Technik. Solarspeicher machen die Eigenerzeugung trotz geringerer Einspeisevergütung attraktiv. Mit einem Speicher können Besitzer von PV-Anlagen den Verbrauch von der Erzeugung zeitlich entkoppeln. Den erzeugten Strom speichern sie in einer Batterieeinheit, anstatt ihn ins öffentliche Netz einzuspeisen, und verbrauchen ihn eben dann selbst, wenn die technischen Geräte in Küche oder Wohnzimmer laufen sollen.

Solche Batteriespeicher gehören immer häufiger gleich mit zum Paket, wenn Hausbesitzer eine PV-Anlage auf dem Dach installieren. Wie der Bundesverband Solarwirtschaft mitteilt, wurden rund 88.000 solcher Speicher 2020 in Deutschland neu errichtet, das sind mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2018. Der Grund dafür liegt auch in der gesteigerten Attraktivität einer Kombination aus PV-Anlage und Speicher zum Eigenverbrauch für Unternehmen. Denn die dürfen inzwischen 30 Megawattstunden (MWh) Solarstrom pro Jahr zum Eigenverbrauch produzieren, ohne dafür EEG-Umlage zu zahlen.

Trotz veränderter Förderbedingungen kommt der Solarenergie bei der Energiewende eine entscheidende Bedeutung zu. Mehr als 10 Prozent des Energiebedarfs der Bundesrepublik wurden 2020 mit Strom aus Sonnenkraft gedeckt. „Wir betreiben selbst seit vielen Jahren mehrere große PV-Anlagen in Duisburg. Wir kennen die technischen Entwicklungen und Möglichkeiten der Solarenergie-Erzeugung genau und setzen dieses Wissen gerne für unsere Kunden ein. Die Dezentralisierung der Energieerzeugung ist deshalb wichtiger Baustein der Energiewende, weil wir sie hier vor Ort bei uns in Duisburg konkret voranbringen können“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG.

„Wir spüren das gestiegene Interesse deutlich. Die Anfragen zu einer Beratung haben bei privaten Immobilienbesitzern ebenso zugenommen wie bei Unternehmern“, sagt Susanne Pfeufer, Leiterin Geschäftskundenvertrieb. Die Stadtwerke Duisburg sind für alle Fragen Ansprechpartner für Immobilienbesitzer, die über die Anschaffung einer PV-Anlage nachdenken. Im vergangenen Jahr haben die Stadtwerke 35 solcher Anlagen für ihre Kunden geplant und umgesetzt.

Um die Stromerzeugung mit Sonnenkraft für jedermann möglich zu machen, haben wir mehrere attraktive Komplettpakete geschnürt. Die Leistungen liegen zwischen 7,7 und 14,7 Kilowatt peak (KWp), Planung Beratung, Montage und elektrische Inbetriebnahme sind dabei immer inklusive. Schon ab 15.000 Euro für eine PV-Anlage kann sich so jeder unabhängig von den Strompreisen machen und seinen Bedarf selbst decken. Auch Speicheranlagen werden von unseren Energieberatern individuell geplant und realisiert. In vielen Fällen gibt es Möglichkeiten, von staatlichen Förderprogrammen zu profitieren und die Investitionskosten teilweise zu decken. Auch hier stehen wir unseren Kunden mit Rat und Hilfe zur Seite.

Mit einer solchen Anlage ist es problemlos möglich, bis zu 35 Prozent des eigenen Strombedarfs zu decken. Wer zusätzlich in einen Speicher investiert, der deckt sogar bis zu 70 Prozent des eigenen Stromverbrauchs durch die Produktion auf dem eigenen Dach ab.

Wer schon eine PV-Anlage auf dem eigenen Dach hat, die EEG-Förderung nach 20 Jahren aber ausläuft, kann ebenfalls vom Wissen unserer Energieexperten profitieren. „Ein Weiterbetrieb kann sich durchaus lohnen. In Betracht kommen die Nachrüstung eines Speichers, die technische Aufrüstung der Anlage, oder auch der Verkauf des produzierten Stroms. Auch hier haben wir als kommunaler Energiedienstleister verschiedene Möglichkeiten im Angebot“, sagt Susanne Pfeufer. 

Weitere Infos finden Sie hier


Förderstopp für Photovoltaik-Anlagen – Unsere Beratung zur weiteren Nutzung


18.01.2021

Millionen Stromerzeugungsanlagen gibt es in Deutschland. Denn nicht nur die großen Kraftwerke und Windkraftanlagen zählen dazu, sondern auch jede Photovoltaikanlage auf privaten Hausdächern. Um einen genauen Überblick über alle Anlagen und Akteure am deutschen Strom- und Gasmarkt zu erlangen, hat die Bundesnetzagentur daher das Marktstammdatenregister ins Leben gerufen. Jeder Anlagenbesitzer ist verpflichtet, die Daten seiner Erzeugungsanlage ins Register einzutragen. Auch ortsfeste Batteriespeicheranlagen müssen registriert werden. Die Stadtwerke Duisburg AG erinnert daher alle Besitzer einer entsprechenden Anlage in Duisburg daran, die Eingabe der entsprechenden Daten bis zum 31. Januar im Internet unter www.marktstammdatenregister.de vorzunehmen, denn dann endet die Registrierungsfrist. Bislang sind laut Bundesnetzagentur schon mehr als zwei Millionen Stromerzeugungsanlagen in das Register eingetragen worden.

Nur wer seine Anlage korrekt registriert hat, kann auch nach dem 31. Januar die Zahlungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) erhalten. Wird eine Bestandsanlage nicht rechtzeitig registriert, hält der Netzbetreiber die Förderung zunächst zurück. Für Neuanlagen gilt eine Frist von einem Monat zur Registrierung nach Inbetriebnahme.

EEG-Einspeisevergütung läuft nach 20 Jahren aus

Für zahlreiche Photovoltaikanlagen ist mit dem Jahreswechsel auch die 20-jährige Einspeisevergütung ausgelaufen. Das gilt auch für die ersten dieser Anlagen in Duisburg. Für die Betreiber stellt sich damit die Frage nach Weiterbetrieb oder Stilllegung. Wir bieten diesen Anlagenbetreibern kompetente Beratung und interessante Angebote für den Weiterbetrieb. Dabei gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten: Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms, Direktvermarktung an Dritte oder eine Stilllegung und Demontage der Anlage.

Außer der Eigennutzung und der Direktvermarktung an Dritte gibt es auch Zwischenformen. So ist zum Beispiel möglich, den Strom, der nicht selbst verbraucht werden kann, als Überschuss-Strom weiter einzuspeisen oder in einem Batteriespeicher „zwischenzulagern“ und ihn zu einem späteren Zeitpunkt zu verbrauchen. Wer seinen Strom weiterhin in vollem Umfang in das öffentliche Netz einspeisen möchte, muss einen Vertrag zur Stromvermarktung schließen. Auch hier bieten wir den Anlagenbetreibern eine Zusammenarbeit an.

Welche der Möglichkeiten eignet sich für welche Anlage? Ist der Weiterbetrieb wirtschaftlich sinnvoll? „Diese und andere Fragen klären wir im ersten Schritt im Rahmen einer kostenlosen Beratung per Telefon“ erläutert Sebastian Limburg, der bei den Stadtwerken für Energieberatungen zuständig ist. Danach folgen weitere Prüfungs-, Beratungs- und Planungsschritte bis zu einer Empfehlung, wie die Anlage nach Auslauf der Förderung am besten genutzt werden kann.

So bieten wir zum Beispiel eine Sicherheitstechnische Beratung und Funktionsprüfung der Photovoltaik-Anlage oder eine komplette Überprüfung der Anlage mit anschließender Handlungsempfehlung an. So kann es erforderlich oder sinnvoll sein, Module zu erneuern oder die Steuerungselektronik zu ergänzen. Auch die Erweiterung der Anlage um einen Batteriespeicher ist manchmal empfehlenswert.
 

Alle Infos finden Sie hier

 

Wir begrüßen das neue Jahr mit einer lautlosen Riesen-Silvesterrakete 

29. Dezember 2020

Auch wenn in diesem Jahr viele Duisburgerinnen und Duisburger in der Silvesternacht auf ein lautes und buntes Feuerwerk verzichten, wollen die Stadtwerke dennoch allen Bürgern an Rhein und Ruhr einen besonderen Neujahrsgruß senden. Der Stadtwerketurm wird zu Duisburgs größter Silvesterrakete – natürlich lautlos und ohne tatsächlich in die Luft zu gehen. Mit Einbruch der Dunkelheit lohnt sich also ein Blick in Richtung Hochfeld zum Baudenkmal der Stadtwerke Duisburg AG.

Wir wünschen allen Duisburgerinnen und Duisburgern einen guten Rutsch in ein gesundes neues Jahr und alles Gute für 2021.
 

Mehr Infos zum Stadtwerketurm

 


Wir geben Tipps, um Haus und Heizung winterfest zu machen


01.12.2020

Der Winter steht vor der Tür. Für Hausbesitzer ist es an der Zeit, das Haus und die Heizung fit für den Winter zu machen. Wir geben Hausbesitzern Tipps, was bei niedrigen Temperaturen und Frost zu beachten ist.

 

Heizung einstellen
Wird die Heizung trotz aufgedrehter Thermostate nicht richtig warm oder „gluckert“ sie, hat sich möglicherweise ein Luftpolster gebildet. Dann muss die Heizung entlüftet werden. Dazu gibt es an jeder Heizung ein Entlüftungsventil. Zum Entlüften von standardisierten Heizkörpern, auch Heizleisten genannt, benötigt man einen kleinen Vierkantschlüssel, mit dem man das Entlüftungsventil öffnen und schließen kann. Manche Ablassventile können auch mit einem Schlitzschraubenzieher betätigt werden. Wenn die Heizung entlüftet wurde, muss im Anschluss Wasser in die Heizungsanlage nachgefüllt werden. Hier liegt der optimale Druck zwischen 1,8 und 2 Bar.

 

Richtig heizen
Ein kalter Raum wird nicht schneller warm, wenn die Heizung auf Stufe fünf statt auf drei steht. Die Heizung sollte also nicht zu hoch, sondern auf einer mittleren Temperatur eingestellt werden, so dass alle Räume ausreichend beheizt sind. Denn das Auskühlen der Wohnung und der Energieaufwand zum Wiederaufheizen macht die eventuelle Einsparung zuvor zunichte. Auch während eines Winterurlaubs sollten die Heizungen auf niedriger Temperatur laufen.

 

Richtig lüften
Auch bei frostigem Winterwetter sollte mindestens einmal täglich gut durchgelüftet werden. Hier empfiehlt sich ein Stoßlüften, das heißt die Fenster weit öffnen für fünf zehn Minuten, um einen optimalen Austausch zwischen warmer und kalter Luft zu erreichen. Während des Vorgangs sollte die Heizung ausgeschaltet sein. Wenn die Heizung aufgedreht wird, sollten die Fenster geschlossen sein, damit es keinen Verlust von Wärme gibt. Vor allem in Mehrfamilienhäusern bleiben solche „Lecks“ oft unentdeckt.

 

Leitungen schützen
Vor allem die Wasserversorgung außerhalb von Gebäuden sollte vor Frost geschützt werden. Freiliegende Leitungen können mit Dämmmaterial vor dem Zufrieren geschützt werden. Ein sogenannter Frostwächter kann zusätzlich installiert werden. Dieser alarmiert, wenn eine bestimmte Temperatur unterschritten wird. Besonders gefährdet sind dabei Wasserentnahmestellen an den Außenwänden von Gebäuden, aber auch in der Garage oder im Geräteschuppen frieren die Leitungen schnell ein. Gefrierendes Wasser kann Rohre und Armaturen beschädigen, wodurch Feuchtigkeit ins Mauerwerk eindringen kann. Daher sollten schon vor dem Temperaturabfall die Wasserleitungen im Keller abgedreht und das restliche Wasser aus den Leitungen gelassen werden. Verbraucher können hier selbst die Initiative ergreifen: Es muss lediglich das Absperrventil geschlossen und ein Behältnis unter den Wasserhahn für das Restwasser gestellt werden. Dann muss der Außenwasserhahn und Ablassventil geöffnet werden und das in der Leitung stehende Wasser läuft ab. Der Außenhahn sollte anschließend den Winter über bis zur Wiederinbetriebnahme unbedingt geöffnet bleiben.

 

Gartenpumpe ins Haus
Eine Gartenpumpe sollte entleert oder wenn möglich direkt ins Haus geholt werden. Hierzu sind die Absperrventile zu öffnen, so dass das Wasser in den Leitungen freie Bahn hat und bei Frost nicht die Rohre oder Schläuche platzen lässt.

 

Dachrinnen freiräumen
Dachrinnen und Fallrohre sind oft mit Herbstlaub verstopft. Viele Böden und Abflüsse sind im Laufe des Jahres versandet, Wurzeln können Abflüsse blockieren. Damit Regen und Tauwasser gut ablaufen können, sollten Hauseigentümer das gesamte Entwässerungssystem rund um das Haus kontrollieren und reinigen. Beim Säubern der Dachrinnen sollte darauf geachtet werden, dass keine Blätter in das Fallrohren gelangen, da das Wasser sonst nicht einwandfrei ablaufen kann.

 

Weitere Informationen zum Thema Energieeffizienz 

Stadtwerketurm mit Deutschem Lichtdesign-Preis 2020 ausgezeichnet


18. September 2020

Er ist die Landmarke Duisburgs und vor allem in den Abend- und Nachtstunden weithin sichtbar: Der Stadtwerketurm am Hauptsitz der Stadtwerke Duisburg AG an der Bungertstraße. Nach mehr als zwei Jahren Dunkelheit in der Umbau- und Rückbauphase erstrahlt der Turm seit dem Nikolaustag 2018 wieder im altbekannten Grün – und das detailschärfer und imposanter als je zuvor. Das von Lichtarchitekt Peter Brdenk aus Essen geplante und umgesetzte Beleuchtungskonzept ist so überzeugend, dass der Stadtwerketurm am Donnerstagabend, 17. September, mit dem Deutschen Lichtdesign-Preis 2020 in der Kategorie „Außenbeleuchtung / Inszenierung – Wahrzeichen“ ausgezeichnet wurde. Der Preis wurde im Rahmen einer Online-Gala verliehen, an der die Nominierten via Internet-Stream teilnehmen konnten.

„Ein besonderer Turm für uns, für Duisburg und vor allem die Bürgerinnen und Bürger, das haben wir schon immer gedacht. Dass die Experten der Jury des Lichtdesign-Preises das ebenso sehen und unseren Stadtwerketurm mit diesem wichtigen Preis auszeichnen, freut uns riesig“, sagt Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG. Der Stadtwerketurm leuchtete seit 1999 in den Abend- und Nachtstunden grün – der Farbe der Stadtwerke Duisburg. Nachdem er seine industrielle Funktion als Kamin für die benachbarten Heizkraftwerke I und II verlor, war ein Rückbau der Rauchgasrohre unvermeidbar. Inzwischen zum Denkmal ernannt, sollten der 200 Meter hohe Turm und seine filigrane Stahlkonstruktion, die als Halterung der Rauchgasrohre diente, aber erhalten bleiben. In einem aufwendigen, mehrjährigen Projekt wurden die Rohre demontiert, die Stahlkonstruktion inspiziert und instandgesetzt.

Im Anschluss an die Rückbau-Arbeiten wurde dann eine völlig neue, innovative Lichtkonstruktion am Turm angebracht. „Weil uns durch den Rückbau der Rohre ein Großteil der vorherigen Reflexionsfläche für das Licht fehlte, mussten wir Alternativen finden“, sagt Lichtarchitekt Brdenk. Das Ergebnis ist eine Kombination aus 180 Strahlern und 256 Metern Lichtlinien, die vor allem die Plattformen des Turms illuminieren. Um die Leuchtmittel mit Strom zu versorgen, waren 4.500 Meter Kabel notwendig, 2.400 Meter davon in der Vertikalen innerhalb der Aufzugröhre in der Mitte des Turms.

„Licht verstärkt Identität und der öffentliche Raum bekommt Persönlichkeit“, sagte Laudator Peter Wypchol vom Leuchtenhersteller Glamox. Die Jury hatte die Lichtinstallation des Stadtwerketurms voll und ganz überzeugt. „Bisher verborgene Details werden herausgearbeitet und sorgen für Begeisterung bei den Duisburgern“, heißt es in der Jury-Begründung.

Dass seine Umsetzung nun mit dem wichtigen Deutschen Lichtdesign-Preis ausgezeichnet wurde, ist für den Essener Lichtarchitekten Brdenk eine besondere Ehre: „Der Stadtwerketurm war ein ohne Zweifel ganz außergewöhnliches und ein herausforderndes Projekt. Die Begeisterung der Duisburger Bürger hat uns schon unglaublich gefreut, dass wir nun auch noch einen Preis erhalten, zeigt noch einmal, dass sich die viele Arbeit mehr als gelohnt hat.“

Mehr zum Stadtwerke-Turm


Wir geben Mehrwertsteuer-Senkung bei Energie und Wasser an Kunden weiter

29. Juni 2020

Wir werden die halbjährige Mehrwertsteuer-Senkung im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesregierung ab 1. Juli voll an unsere Kundinnen und Kunden weitergeben. Wer Strom, Gas oder Wasser von den Stadtwerken bezieht, zahlt damit im zweiten Halbjahr 2020 nur 16 statt 19 bzw. 5 statt 7 Prozent Mehrwertsteuer auf die Grund- und Verbrauchspreise.

„Wir werden diese temporäre Steuersenkung selbstverständlich an unsere Kunden weitergeben und in deren Rechnung berücksichtigen. Eine Selbstablesung des Zählerstands ist nicht nötig. Wir ermitteln den Verbrauch für den Zeitraum der Mehrwertsteuersenkung automatisch anhand von Erfahrungs- und Durchschnittswerten“ erklärt Andrea Celetta, Leiter Abrechnung der Stadtwerke. So spart ein Musterhaushalt mit drei Personen und einem Jahresstromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden rund 15 Euro brutto. Der monatliche Abschlag ändert sich für die Haushalte zunächst nicht, da zu viel gezahlte Beträge ebenfalls automatisch mit der Jahresrechnung erstattet werden.

Wer seinen Zählerstand trotzdem selbst ablesen möchte, kann uns diesen einfach und bequem über das Kundenportal MEIN SWDU übermitteln.
 

MEIN SWDU

 

 

Der Stadtwerke-Turm leuchtet heller: Zeichen der Solidarität


28. März 2020

Wir senden ein sichtbares Zeichen der Dankbarkeit und Solidarität in die Stadt: Seit Samstag, 28. März 2020, erstrahlt der Stadtwerketurm in den Abend- und Nachtstunden in weiß und damit noch heller als sonst.

„Der Einsatz so vieler Menschen in der Stadt verdient Respekt, Wertschätzung und Solidarität. Deshalb sowohl in Richtung aller Alltagshelden, die täglich für Duisburg im Einsatz sind, als auch in Richtung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein herzliches Dankeschön für Ihren unermüdlichen Einsatz“, sagt Marcus Wittig, Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung und Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke und DVG. „Aber auch das solidarische Handeln jedes Einzelnen ist in diesen Zeiten enorm wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt: das Zurücknehmen eigener Interessen zum Schutz von Alten und Kranken, das nachbarschaftliche Kümmern, der achtsame Umgang mit Anderen, die Sorge um und für Familie und Freunde.“

Auch in der aktuellen Situation sorgen wir gemeinsam mit den Mitarbeitern im DVV-Konzern dafür, dass alle Duisburgerinnen und Duisburger sowie Unternehmen und Institutionen verlässlich mit Energie, Wärme und Wasser versorgt werden. Oder auch dafür, dass der Öffentliche Personennahverkehr bei derzeit geltenden Kontaktsperren diejenigen, die darauf angewiesen sind, zu ihren Arbeitsplätzen bringt. Dazu gehören oft auch die Menschen, die in Zeiten von Homeoffice und Quarantäne dafür sorgen, dass wir nach wie vor mit den lebensnotwendigen Dingen und Dienstleistungen versorgt werden. Die sich solidarisch für das Funktionieren der Gemeinschaft einsetzen. Bei den städtischen Gesellschaften, bei Polizei, Feuerwehr und anderen Rettungskräften. In Krankenhäusern, in Altenheimen oder der häuslichen Pflege. Im Supermarkt, beim Bäcker, Metzger oder im Getränkemarkt. Und natürlich auch die, die sich ehrenamtlich um Menschen in ihrer Nachbarschaft kümmern.

Anstelle der grünen Lichtfarbe, mit der sich die Landmarke zu einem der Duisburger Wahrzeichen entwickelt hat, wird der Stadtwerketurm ab Samstagabend, 28. März, ab 21.30 Uhr weiß beleuchtet, nachdem er zuvor ab 20.30 Uhr im Rahmen der WWF Earth Hour eine Stunde dunkel war. Die weiße Beleuchtung soll vorerst bis zum 03. Mai 2020 Bestand haben.

„Wir wollen mit unserer Aktion zu mehr Wertschätzung dieser wichtigen Tätigkeiten beitragen, die im Alltag oft nicht wahrgenommen und als selbstverständlich angesehen werden. Wir wollen aber auch alle Menschen ermutigen und bekräftigen, sich in ihrem Umfeld solidarisch mit Anderen und rücksichtsvoll gegenüber Anderen zu verhalten“, so Wittig abschließend.


Das Kundencenter der Stadtwerke bleibt vorerst geschlossen

13. März 2020

Die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, ist momentan das Gebot der Stunde. Aus diesem Grund haben wir entschieden, ihr Kundencenter an der Friedrich-Wilhelm-Straße 47 ab dem kommenden Montag, 16. März, bis auf weiteres zu schließen. Diese Entscheidung wurde zum Schutz der Kunden und der Mitarbeiter getroffen.

„Die Schließung unseres Kundencenters ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Da alle Servicevorgänge auch telefonisch oder online abgewickelt werden können, gibt es Alternativen für unsere Kunden. Generell gilt, es gibt keine Einschränkungen beim Angebot der Stadtwerke Duisburg“, betont Christian Theves, Leiter Privat- und Gewerbekundenvertrieb der Stadtwerke Duisburg. Es handelt sich um eine vorsorgliche Maßnahme. Bei den Stadtwerken Duisburg gibt es aktuell keinen Corona-Verdachtsfall oder gar einen Ausbruch.

Jederzeit erreichbar ist der Online-Kundenservice der Stadtwerke Duisburg unter mein.swdu.de. Hier können Kunden fast alles rund um ihre Verträge ganz bequem von Zuhause erledigen. Sie haben beispielsweise Zugriff auf Rechnungs- und Adressdaten und können diese komfortabel verwalten. Natürlich steht auch der telefonische Kundenservice der Stadtwerke Duisburg in der Zeit von Montag bis Freitag zwischen 7.00 und 18.30 Uhr unter der Rufnummer 0203 393939 wie gewohnt zur Verfügung.

Zum Kontakt

 

Baumpflanzaktion 2020 wird verlegt

13. März 2020

Als Vorbeugungsmaßnahme gegen das Corona-Virus müssen wir die Baumpflanzaktion bis auf Weiteres verschieben. Vorhandene Anmeldungen bleiben selbstverständlich bestehen. Wir informieren Sie sobald ein Ersatztermin gefunden wurde.

 

Zum Fest leuchtet Duisburgs größte Weihnachtskerze

23. Dezember 2019

Auch an diesem Weihnachtsfest sorgen wir für einen besonders stimmungsvollen Weihnachtsgruß. Rot angestrahlt mit einer weißen Spitze grüßt der Stadtwerketurm als größte Weihnachtskerze der Stadt weithin sichtbar zum Fest der Liebe. Mit Einbruch der Dunkelheit erstrahlt die bekannte Duisburger Landmarke Heiligabend in feierlichem Rot. Diese besondere Attraktion ist auch in den folgenden beiden Nächten des 1. und 2. Weihnachtstages noch zu bestaunen. 

Wenn in der Silvesternacht die Duisburgerinnen und Duisburger das neue Jahr mit buntem Feuerwerk stimmungsvoll einläuten, senden auch wir allen Bürgern an Rhein und Ruhr einen besonderen Neujahrsgruß. Der Stadtwerketurm wird dann zu Duisburgs größter Silvesterrakete – natürlich ohne tatsächlich in die Luft zu gehen. Mit Einbruch der Dunkelheit lohnt sich also ein Blick in Richtung Hochfeld zum Baudenkmal der Stadtwerke Duisburg AG.

Wir wünschen allen Duisburgerinnen und Duisburgern schöne und besinnliche Weihnachtsfeiertage, einen entspannten Jahresausklang und ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2020.

Mehr Infos zum Stadtwerketurm

 

Energieaudits - Beratung zu Wiederholungsaudits und Neuregelungen

27. November 2019

Am 22. April 2015 trat die Änderung des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaß-nahmen (EDL-G) in Kraft. Darin wurden große Unternehmen zur Durchführung eines Energieaudits verpflichtet – erstmalig zum 5. Dezember 2015. Die Wiederholungsaudits sind alle vier Jahre fällig. Für viele Unternehmen steht also 2019 die gesetzlich geforderte Re-Auditierung an. Ist ein Unternehmen den gesetzlichen Vorgaben nicht vollständig oder nicht rechtzeitig nachgekommen, drohen Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro.

Änderungen durch Novellierung des EDL-G
Mit der gerade in Kraft getretenen Novellierung des EDL-G haben sich Anforderungen und Rahmenbedingungen geändert. So hat sich der Kreis der betroffenen Unternehmen durch die Einführung der so genannten Bagatellgrenze verändert. Unternehmen unterhalb einer Verbrauchsschwelle von 500.000 kWh pro Jahr müssen demnach kein Audit mehr durchführen, allerdings eine vereinfachte Online-Erklärung abgeben. Diese Meldepflicht gilt übrigens auch für Unternehmen, die über die Bagatellschwelle hinaus zum Nachweis eines Energieaudits verpflichtet sind. Spätestens zwei Monate nach Erstellung des Energieaudit-Berichts müssen spezifische Eckdaten aus dem Bericht in einer Online-Plattform eingetragen und so dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) aktiv gemeldet werden.

Unser Komplettpaket
Unsere Experten bieten allen betroffenen Unternehmen ein umfangreiches Angebot zur Beratung und Durchführung der gesetzlich vorgeschriebenen Energieaudits sowie der jetzt anstehenden Wiederholungsaudits an. Welche Maßnahmen und Verpflichtungen sich aus den Neuregelungen ergeben, wissen die Energieexperten ebenfalls. Auch zu weiteren Aspekten wie der Beantragung von Fördergeldern, Möglichkeiten zur Steuerminderung, Verbesserungen an der Gebäudesubstanz oder Einsparpotenziale in Produktions- und Querschnittsprozessen beraten sie betroffene Unternehmen.
 

Weitere Infos

 

Wir springen für insolventen Anbieter "EGRR" ein

14. November 2019

In diesen Tagen melden sich vermehrt besorgte Kunden bei den Stadtwerken und fragen nach den Konsequenzen aus der Insolvenz eines Energieversorgers. Aktuell hat der Anbieter „Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr“ (EGRR) Insolvenz angemeldet. Auch Kunden in Duisburg sind betroffen. Diese Kunden werden nun nicht mehr durch die EGRR versorgt. Duisburger Kunden des Strom- und Gasanbieters aus Dinslaken stehen trotz der Insolvenz des Unternehmens nicht ohne Strom und Gas da. „Als Grundversorger in unserer Stadt übernehmen die Stadtwerke Duisburg in diesem Fall automatisch die Energiebelieferung“, erläutert Christian Theves, Leiter Privatkundenvertrieb bei den Stadtwerken Duisburg.

„Die Duisburger Bürgerinnen und Bürger können sich darauf verlassen, dass sie die benötigte Energieleistung von uns erhalten“, betont Theves. Kunden von EGRR, die nun über die Stadtwerke Duisburg versorgt werden, müssen dabei nicht zwingend im Tarif der Grundversorgung bleiben: Wir bieten für Strom und Gas verschiedene Tarife an, die den jeweiligen Energiebedarf eines Haushalts berücksichtigen und auf Wunsch auch Ökostrom und Ökoerdgas bereitstellen.

Vor allem in der kalten Jahreszeit versuchen zahlreiche Anbieter über besonders günstige Lockangebote Kunden zum Vertragsabschluss zu bewegen. Die Zusammensetzung des Strompreises in Deutschland ist aber aufgrund zahlreicher Preisbestandteile wie Netzentgelten, Steuern und Abgaben sehr komplex. Rund 80 Prozent des Strompreises sind von den Versorgern nicht beeinflussbar. Lediglich 20 Prozent des Strompreises werden vom Versorger gestaltet, allerdings sind hier auch die Vertriebskosten, sowie die Energiebeschaffung enthalten. Extrem günstige Preise sind häufig nicht wirtschaftlich kalkuliert und können den Anbieter im Extremfall in eine wirtschaftliche Schieflage bringen.

„Wir verstehen uns als fairer Partner für die Menschen in Duisburg, der auf Versorgungssicherheit und Kundennähe setzt“, hebt der Leiter des Privatkundenvertriebs hervor. „Im Gegensatz zu Discount-Anbietern erhalten Kunden bei uns eine zuverlässige Versorgung und Ansprechpartner vor Ort“, so Theves.

Verunsicherte Verbraucher erhalten Informationen zu unseren Tarifen am Servicetelefon unter 0203 – 39 39 39 montags bis freitags von 7 bis 18.30 U


 

Wir warnen vor Missbrauch der Service-Nummer durch Betrüger

07. November 2019

Aktuell häufen sich Telefonanrufe von Betrügern. Diese geben vor, Mitarbeiter der Netze Duisburg GmbH oder der Stadtwerke Duisburg zu sein. Sie wollen einen Termin für den Austausch eines Zählers vereinbaren, oder sogar einen Stromliefervertrag verkaufen. Dabei werden auch Fragen nach persönlichen Daten wie der Bankverbindung gestellt. Nun ist darüber hinaus bekannt, dass diese Anrufer mittels einer technischen Manipulation die Duisburger Rufnummer 0203 - 39 39 39 im Display erscheinen lassen. Dies ist unsere Kundenservice-Nummer. Der Anrufer gibt vor, dass man diese Nummer im Internet suchen könne und dann auf die Stadtwerke Duisburg stoße. Dieser Versuch der Legitimierung ist Teil der Betrugsmasche.

Wir weisen darauf hin, dass diese Anrufe nicht in unserem Auftrag erfolgen. Bestehen Zweifel daran, dass Verbraucher tatsächlich von uns angerufen wurden, können diese selbst unter der Telefonnummer 0203 - 39 39 39 anrufen. Auf diesem Wege ist dann gesichert, tatsächlich mit den Stadtwerken Duisburg verbunden zu sein.

Wir haben bereits rechtliche Schritte eingeleitet, um unsere Kunden vor diesen betrügerischen Anrufen zu schützen.

Weitere Informationen zu den Machenschaften von Betrügern

 


 

Erfolgreicher Türöffner-Tag im Wasserwerk

04. Oktober 2019

Auch in diesem Jahr haben wir uns am Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober, am bundesweiten Türöffner-Tag der Sendung mit der Maus des Westdeutschen Rundfunks (WDR) beteiligt.
Wir öffneten die Türen des Wasserwerkes Wittlaer im Düsseldorfer Norden und führten mehr als 60 Kinder durch die Trinkwasser-Gewinnungsanlagen und erklärte den kleinen Entdeckern, wie die Stadtwerke die rund 500.000 Duisburger Bürger Tag für Tag mit frischem Trinkwasser versorgen. Alle drei Führungen im Wasserwerk waren in kurzer Zeit ausgebucht. Die Experten der Stadtwerke erklärten, was alles getan werden muss, um aus Grundwasser und Rheinuferfiltrat Trinkwasser in Lebensmittelqualität zu gewinnen. Die Kinder durften sich eine Brunnenanlage in den Rheinwiesen in Wittlaer anschauen, die riesige Aktivkohlefilter-Halle bestaunen und sogar selbst Rheinwasser filtrieren.

Was ist der Türöffner-Tag?
Beim bundesweiten Türöffner-Tag öffnen Unternehmen ihre Türen, die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Erstmalig wurde dieser Tag am 10. Juli 2011 anlässlich des 40. Geburtstags der Sendung mit der Maus gefeiert. Sie ist eine der erfolgreichsten Kinderserien im deutschen Fernsehen, wird seit 1971 produziert und sonntags um 11.30 Uhr in der ARD ausgestrahlt. Kern der Sendung sind sogenannte Lach- und Sachgeschichten, zu denen neben kurzen Zeichentrickfilmen auch jeweils ein Wissensfilm, beispielsweise über die Herstellung oder Funktionsweise eines Alltagsgegenstandes, zählt.


 

Der Stadtwerke Duisburg Familientag im Zoo

12. August 2019

Am 18. August laden wir wieder zum Stadtwerke Duisburg-Familientag in den Duisburger Zoo Duisburg ein. Alle Besitzer der Stadtwerke-Kundenkarte sparen an diesem Tag 50 Prozent des regulären Eintrittspreises. Ein buntes Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene sorgt zusätzlich für Spaß und Unterhaltung. So können Besucher zum Beispiel bei einer Zoo-Rallye attraktive Preise gewinnen. Die kleinen Besucher können sich auf der  großen Hüpfburg des Stadtwerke-Spielmobils austoben oder sich beim Kinderschminken tierische Motive vom Profi ins Gesicht zaubern lassen.


Die kostenlose Kundenkarte der Stadtwerke Duisburg bietet Vergünstigungen für zahlreiche Freizeitangebote in Duisburg und bei deutschlandweit über 3.000 Partnern. Kunden des Unternehmens können die Karte online unter www.stadtwerke-kundenkarte.de und über die Service-Hotline der Stadtwerke unter 0203 39 39 39 bestellen.  Oder sie laden sich die digitale Stadtwerke-Kundenkarte als App auf ihr Smartphone. Mit der App, die in den jeweiligen Stores unter Stadtwerke-Kundenkarte für alle gängigen Smartphones verfügbar ist, hat man alle Spar-Vorteile immer mit dabei.


 

Wir investieren an drei Standorten in neue Ladesäulen

13. Juni 2019

Wir sind der erste Ansprechpartner zu allen Fragen rund um die Elektromobilität in Duisburg und betreiben insgesamt 14 Ladepunkte an sechs Standorten im Stadtgebiet. In den kommenden Monaten sollen noch zehn weitere Standorte hinzukommen. An den drei Standorten Burgplatz, Innenhafen und Stadthaus werden jetzt die vorhandenen Ladesäulen durch neue Ladesäulen ersetzt. Aufgrund der dazu notwendigen Bauarbeiten sind diese Ladesäulen in der Zeit vom 13. bis zum 26. Juni außer Betrieb und stehen nicht für den Ladebetrieb zur Verfügung. Die neu installierten Ladesäulen entsprechen dem neuesten Stand der Technik und den aktuellen Anforderungen des Mess- und Eichrechts. Darüber hinaus kann an den neuen Ladesäulen voraussichtlich ab der 26. Kalenderwoche eine Ladeleistung von 22 kW pro Ladepunkt angeboten werden.

Unsere Ladesäulen sind an den Verbund ladenetz.de angeschlossen, zu dem rund 180 Anbieter von Ladeinfrastruktur gehören. Insgesamt stellen sie rund 2.000 Ladepunkte in ganz Deutschland zur Verfügung. Als unser Kunde können Sie mit einer entsprechenden ladenetz-Karte an diesen Säulen Ihr Elektroauto laden. Viele der Ladesäulen sind ebenfalls mit der einfachen ladepay-Technologie ausgerüstet.

Sie haben Fragen? Alle Infos zum Thema Elektomobilität finden Sie hier. 


 

Immer sicher versorgt mit dem Stadtwerke-Haushaltsschutz

03. Mai 2019

Stadtwerke-Haushaltsschutz – so heißt der neue Rund-um-die-Uhr-Service, den wir ab sofort unseren Kunden anbieten. Das neue Angebot ist vergleichbar mit einem Pannendienst fürs Auto. Wenn ein Notfall eintritt, sind wir 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr für ihre Kunden da. Dank eines regionalen Handwerker-Netzwerkes kann schnell zuverlässige Hilfe vor Ort geleistet werden. In der Zusammenarbeit zwischen uns und der Deutschen Schutzbriefgesellschaft steht Nutzern des Services ein zuverlässiges Expertenteam bei Pannen rund um das eigene Zuhause zur Seite.

„Uns ist nicht nur die Versorgungssicherheit unserer Kunden wichtig. Unter dem Motto ‚Immer sicher versorgt!‘ wollen wir unseren Kunden auch bei ganz alltäglichen Problemen helfen“, betont Christian Theves, Leiter Privatkundenvertrieb. „In den eigenen vier Wänden kann es plötzlich ungemütlich werden. Egal, ob ich mich ausgesperrt habe, ein Wespennest beseitigt werden muss oder in anderen Notfällen schnell Handwerker benötigt werden: mit dem Stadtwerke-Haushaltsschutz können wir jetzt schnell und effektiv helfen. Auch eine PC-Datenrettung sowie diverse Sicherheits- und Serviceleistungen gehören zum Paket“, so Theves weiter

Mit dem Stadtwerke-Haushaltsschutz können sich seit Anfang Mai Eigenheimbesitzer und Mieter eine exklusive Soforthilfe bei Notfällen im eigenen Zuhause sichern. Mit der Handwerker-Soforthilfe können Haushaltsschutz-Kunden, die sich zu Hause ausgesperrt haben, einen Türöffnungsservice in Anspruch nehmen. Gehen zum Beispiel Rohre oder Sanitäranlagen kaputt, ist ein Fachmann zur Stelle. Für registrierte Elektrogeräte gibt es eine 24-monatige Garantieverlängerung und falls die Festplatte streikt, hilft die PC-Datenrettung. Darüber hinaus profitieren Kunden nach Ablauf der Garantie von Elektrogeräten mit festem Stecker von einem Reparaturrabatt in Höhe von 25 Prozent.

Hier kann der Stadtwerke-Haushaltsschutz bestellt werden


 

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Wasserwerks

15. März 2019

Rund um den internationalen Tag des Wassers veranstalten wir unseren Tag des Wasserwerks. Am Sonntag, 24. März, haben Besucher von 11 bis 17 Uhr die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der Trinkwasseraufbereitung in Düsseldorf-Wittlaer zu werfen. Unsere Experten erklären bei Führungen durch das Wasserwerk, was alles getan wird, um Duisburg Tag für Tag zuverlässig mit rund 85 Millionen Liter Trinkwasser in Lebensmittelqualität zu versorgen. Damit Wasser in ausreichender Menge zur Verfügung steht, betreiben wir auf Düsseldorfer Stadtgebiet eigene Wasserwerke am Rhein. 

Die Führungen finden ab 11 Uhr jeweils zur vollen Stunde statt und dauern rund 60 Minuten. Die letzte Führung beginnt um 16 Uhr. Der Rundgang ist in einigen Bereichen nicht barrierefrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Besucher finden das Wasserwerk Wittlaer auf der Bockumer Straße 79 in 40489 Düsseldorf. Parkplätze stehen am Veranstaltungsort zur Verfügung. Darüber hinaus ist das Wasserwerk auch mit Bus und Bahn zu erreichen: mit der U-Bahn-Linie U79 bis Haltestelle Wittlaer, dann mit der Buslinie 760 (Richtung Düsseldorf Roßpfad) bis Haltestelle Grenzweg. 

Neben dem Tag des Wasserwerks bieten wir auch regelmäßig Führungen durch die Wasserwerke in Düsseldorf-Bockum und -Wittlaer an. Weitere Infos hierzu finden Sie hier. 


 

Einladung zum Informationstag "Energieaudit"

11. März 2019

Große Unternehmen, großer Verbrauch. Eine Gleichung, die nicht immer aufgehen muss, wenn mit fachmännischem Blick auf den Energieeinsatz in einem Betrieb geschaut wird. Seit 2015 sind große Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern und 50 Millionen Euro Umsatz gesetzlich verpflichtet, regelmäßig ein sogenanntes Energieaudit durchzuführen oder sogar ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nachzuweisen. Alle vier Jahre ist dann eine erneute Überprüfung, also eine Re-Auditierung fällig. Ausgeführt werden dürfen alle Prüfungen nur durch zertifizierte Anbieter, zu denen auch die Stadtwerke Duisburg AG gehört.

Wir laden alle interessierten Unternehmer zu einem Informationsnachmittag zum Thema Energieaudit ein am 

Donnerstag, 4. April 2019
14 - 17 Uhr
Im Historischen Wasserwerk der Stadtwerke Duisburg
Wasserwerksweg 60
40489 Düsseldorf

Weitere Informationen finden Sie hier.


 

Spülungen des Trinkwassernetzes in Duisburg-Baerl

18. Februar 2019

Wir führen von Montag, 25.02.2019, bis Freitag, 15.03.2019, umfangreiche Spülungen im Trinkwassernetz Duisburg-Baerl durch. Die Maßnahme soll dort festgestellte Ablagerungen im Rohrleitungsnetz beseitigen. Mögliche Trübungserscheinungen im Trinkwasser können so zukünftig vermieden werden. 

Durch die Spülarbeiten kann es lokal zu zeitweisen Trübungen im Wasser sowie zu Druckschwankungen im Wasserverteilungsnetz kommen. Die Trübungen im Wasser sind gesundheitlich unbedenklich. Die Spülungen finden ausschließlich im Wasserverteilungsnetz und außerhalb von Wohngebäuden statt. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass während der Messung kein Mitarbeiter in die Haushalte muss. 

Sollte es dennoch wider Erwarten zu größeren Störungen in der Wasserversorgung kommen, bitten wir Sie, sich beim jederzeit erreichbaren Entstörungsdienst unter der Telefonnummer 0203 604-2286 zu melden. 

Die Maßnahme ist für eine auch in Zukunft sichere Trinkwasserversorgung erforderlich. Wir bitten unsere Kunden für eventuell auftretende Beeinträchtigungen während der Arbeiten um Verständnis.


 

Warnung vor falschen Handwerkern

01. Februar 2019

Wir warnen die Duisburgerinnen und Duisburger vor kriminellen Personen. Diese geben vor, als Stadtwerker Arbeiten im Haus oder der Wohnung ausführen zu müssen und verschaffen sich so Zutritt.

Aktuell gibt es wieder solche Vorfälle im Duisburger Stadtgebiet - auch die Polizei Duisburg hat bereits auf diese Situation hingewiesen. So gaben die Täter beispielsweise an, Messungen an den Heizkörpern in der Wohnung vornehmen zu müssen.

Wir weisen deshalb noch einmal darauf hin, dass die oben beschriebenen Tätigkeiten nur nach Beauftragung und Terminabstimmung zum Beispiel im Rahmen einer Energieberatung durchgeführt werden. Auch notwendige Arbeiten in Häusern und Wohnungen an Energieversorgungsanlagen werden in der Regel durch uns vorher angekündigt. Die Fachkräfte, die dann vor Ort arbeiten, können sich außerdem durch einen Dienstausweis identifizieren. 

Bürger, die Zweifel haben, ob es sich tatsächlich um einen Mitarbeiter der Stadtwerke handelt, können sich bei der Service-Hotline unter der Telefonnummer 0203 - 39 39 39 über die Identität und Autorisierung der Personen rückversichern. Außerdem stellen wir Ihnen auf unserer Website ihre Kundenberater und Energieberater sogar mit Foto vor. Sofern Sie in Ihrem Umfeld ein auffälliges Verhalten beobachten, bitten wir Sie, dieses umgehend telefonisch - auch bei der Polizei - zu melden.

Unsere Kundenberater im Überblick


 

Stadtwerke Duisburg springen für insolventen Anbieter BEV Energie ein

31. Januar 2019

Der Strom- und Gasanbieter "BEV Energiegesellschaft mbH" ist insolvent. Duisburger Kunden des Anbieters aus Süddeutschland stehen trotz der Insolvenz des Unternehmens nicht ohne Strom und Gas da. "Als Grundversorger in unserer Stadt übernehmen die Stadtwerke Duisburg in diesem Fall automatisch die Energiebelieferung", erläutert Torsten Hiermann, Leiter Vertrieb und Markt bei den Stadtwerken Duisburg.

"Die Duisburger Bürgerinnen und Bürger können sich darauf verlassen, dass sie die benötigte Energieleistung von uns erhalten", betont Hiermann. Kunden der "BEV Energiegesellschaft mbH", die nun über die Stadtwerke Duisburg versorgt werden, müssen dabei nicht zwingend im Tarif der Grundversorgung bleiben: Die Stadtwerke bieten für Strom und Gas verschiedene Tarife an, die den jeweiligen Energiebedarf eines Haushalts berücksichtigen und auf Wunsch auch Ökostrom und Ökoerdgas bereitstellen.

"Wir verstehen uns als fairer Partner für die Menschen in Duisburg, der auf Versorgungssicherheit und Kundennähe setzt", hebt der Vertriebsleiter der Stadtwerke hervor. "Im Gegensatz zu Discount-Anbietern erhalten Kunden bei uns eine zuverlässige Versorgung und Ansprechpartner vor Ort."


Preisanpassung in der Grund- und Ersatzversorgung

15.01.2019

In den vergangenen fünf Jahren sind Steuern, Netzentgelte und weitere staatlich regulierte Abgaben um 12,69 Prozent gestiegen. So erhöhten sich beispielsweise in diesem Zeitraum allein die Kosten für die Netznutzungsentgelte von 5,893 Cent pro Kilowattstunde auf 7,371 Cent pro Kilowattstunde. Das entspricht einer Steigerung von 25,07 Prozent.

Damit machen die staatlichen Steuern, Umlagen und Abgaben sowie Netzentgelte mittlerweile rund drei Viertel der Energiepreise aus. Diese Preisbestandteile können wir nicht beeinflussen und reichen sie wie alle Energieanbieter lediglich an die Kunden weiter. Zusätzlich steigen vor allem die Beschaffungskosten an der Energiebörse seit zwei Jahren wieder deutlich an. So sind seit Anfang 2016 die Kosten für eine Megawattstunde Strom von knapp über 20 Euro auf mehr als 50 Euro pro Megawattstunde im September 2018 gestiegen und haben sich damit mehr als verdoppelt. Auch der Anstieg der Preise für CO2-Emissionszertifikate wirkt als Kostentreiber. So hat sich der Preis für CO2-Zertifikate in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdreifacht.

Kleinere Entlastungen bei anderen Bestandteilen des Strompreises konnten diesen Anstieg nicht ansatzweise ausgleichen. Diese Mehrbelastungen vor allem bei der Energiebeschaffung können wir nicht mehr vollständig für unsere Kunden auffangen. So hatten wir in den Jahren 2014 bis 2017 eine Preissteigerung von 12,31 Prozent, was fast 1,5 Cent pro Kilowattstunde entspricht, kompensiert und nicht an die Kunden weitergegeben.

Um aber gerade in der Energie-intensiven Winterzeit eine Belastung der Kunden zu vermeiden, haben wir Mehrkosten wie in den Vorjahren zunächst an anderer Stelle kompensiert. Auf Dauer ist dies aber nicht möglich, sodass Teile der um mehr als die Hälfte gestiegenen Beschaffungskosten an die Kunden weitergegeben werden müssen.

Die notwendige Preisanpassung im Strom- sowie im Gasbereich ist daher ab dem 1. März 2019 vorgesehen. Diese fällt aber sehr moderat aus: In der Sparte Strom liegt die Preissteigerung für einen durchschnittlichen Zwei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.500 Kilowattstunden (kWh) bei rund 3,61 Prozent beziehungsweise 29,56 Euro pro Jahr. Für Erdgas-Kunden liegt die Preissteigerung bei einem durchschnittlichen Haushalt mit 18.000 kWh bei rund 6,83 Prozent beziehungsweise 93,60 Euro pro Jahr.

Ab dem 01.03.2019 gelten im Rahmen der Grund- und Ersatzversorgung folgende Preise:

 Preisänderung im Rahmen der Stromgrundversorgung (StromGVV)

 Preisänderung im Rahmen der Gasgrundversorgung (GasGVV)

 


 

Der Stadtwerketurm leuchtet wieder

06.12.2018

Zum Nikolaustag haben die Stadtwerke Duisburg für alle Duisburgerinnen und Duisburger ein ganz besonderes Geschenk vorbereitet: Der Stadtwerketurm erstrahlt nach 970 Tagen Dunkelheit wieder weithin sichtbar im altbekannten Grün. Und Duisburg hat seine beliebte Landmarke zurück.

Mitte November fand ein ausführlicher Lichttest statt, der schon zeigte, was die neue Lichtinstallation zu leisten vermag. Seit April 2016 war es dunkel und vielen Duisburgern fehlte die im Jahr 1999 installierte charakteristische grüne Beleuchtung des Stadtwerketurms in Hochfeld. Am 14. November 2018 dann ein erster Lichtstreif am Horizont: die neue Lichtinstallation zeigte bei einem Test, wie das gesamte Stahlgerüst nachts künftig grün in Szene gesetzt wird. Und dass die verbauten Leuchtmittel mehr können, davon gab es an jenem Abend auch eine Kostprobe.

Komplett fertig war die Lichtinstallation da aber noch nicht, denn nach dem Lichttest mussten noch zahlreiche Leuchten neu ausgerichtet und in den Folgetagen abschließend fixiert werden. Die Herausforderung für Lichtarchitekt Peter Brdenk aus Essen war schon vor Beginn der Arbeiten klar. Als Denkmal muss der Turm nach Abschluss der Arbeiten möglichst wieder so erstrahlen wie vorher - so schreibt es die Denkmalbehörde vor. Nur ohne die drei Rauchgasrohre. Denn die mussten im Rahmen der Rückbau-Arbeiten in den vergangenen zwei Jahren aufwändig demontiert werden. Ohne die drei Rohre fehlt natürlich eine riesige Reflexionsfläche für das Licht. Deshalb mussten Zahl und Anordnung der neuen Leuchtmittel genau durchdacht werden, um ein optimales Lichtbild zu erzeugen.

Das überzeugende Ergebnis entsteht durch eine Kombination aus verschiedenartig geformten LED-Leuchtkörpern, darunter 180 Strahler und 256 Meter Lichtlinien. Sie illuminieren die filigrane Stahlkonstruktion des Stadtwerketurms so, dass sie in der Dunkelheit perfekt zur Geltung kommt. Um die Leuchtmittel mit Strom zu versorgen, waren 4.500 Meter Kabel notwendig, 2.400 Meter davon in der Vertikalen innerhalb der Aufzugröhre in der Mitte des Turms. Nach mehr als zwei Jahren Projektzeit leuchtet der Turm wieder grün, und das nun jede Nacht.

Der Stadtwerketurm - ein Wahrzeichen im Wandel der Zeit


Fairness-Preis 2018 für die Stadtwerke Duisburg

18.10.2018

Im Auftrag von Focus Money untersuchte die Kölner ServiceValue GmbH bereits zum achten Mal die Fairness der bundesweit größten Stromanbieter. Das Unternehmen hat dazu online Kunden von 35 Energieversorgern zu 25 Service- und Leistungsmerkmalen befragt.

Die Stadtwerke Duisburg wurden in diesem Jahr in den Kategorien "Produktleistung" und "Kundenservice", "Kundenberatung", "Kundenkommunikation" sowie "Nachhaltigkeit und Verantwortung" jeweils mit der Note "gut" ausgezeichnet.

Unsere Auszeichnungen im Überblick


Stadtwerke-Kundenkarte ab sofort auch als App

10.10.2018

3.000 Chancen bares Geld zu sparen sind 3.000 gute Gründe für die Kundenkarte der Stadtwerke Duisburg. Jeder Privatkunde, der einen Strom- oder Gasliefervertrag mit der Stadtwerke Duisburg AG hat, kann die Karte kostenlos beantragen und sofort lossparen. Jetzt gibt es die Kundenkarte auch digital und mit der App fürs Smartphone hat man alle Spar-Vorteile immer mit dabei. Die App steht in den jeweiligen Stores für alle gängigen Smartphones zum Download bereit.

Die App ist intuitiv aufgebaut und für jeden kinderleicht zu bedienen. In der Rubrik "In der Nähe" findet man die besten Angebote, die im Umkreis zum aktuellen Standort zu finden sind. Ausgewählt werden kann aber auch nach Themenbereichen, denn mit der Stadtwerke-Kundenkarte gibt es Rabatte bei Partnern aus den Bereichen Freizeit, Shopping und Energiesparen. Um ein Angebot wahrzunehmen, muss dann einfach nur das Smartphone beim Rabattpartner vorgezeigt werden. Über die App können auch Kinder und der Partner mit einer digitalen Zweitkarte über die gleiche Vertragskontonummer ausgestattet werden, denn geteiltes Sparen macht doppelte Freude.

Mit der digitalen Kundenkarte verpasst man nie mehr neue, spannende Angebote. Die Stadtwerke Duisburg erweitern ihr Netzwerk ständig um neue Partner, um den Kundenkarten-Inhabern immer mehr Sparmöglichkeiten zu bieten. In der Rubrik "Top-Angebote" finden App-Nutzer dann immer die neuesten Angebote - oder können sich per Push-Nachricht bequem darüber informieren lassen.

Kundenkarten-Inhaber, die einen Rabattpartner vermissen, können neue Partner jederzeit über das "Kontakt-Formular" in der App vorschlagen - die Stadtwerke gehen dann auf den Wunschpartner zu und versuchen, das Rabattnetzwerk zu erweitern.

Hier geht es zur Stadtwerke-Kundenkarte


Stadtwerke Duisburg investieren in sechs neue Großfilter zur Trinkwassergewinnung

18.09.2018

Die Stadtwerke Duisburg AG investiert jedes Jahr Millionen in die Versorgungssicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Am 18. September 2018 stand im Bereich der Trinkwassergewinnung ein weiteres spannendes Großprojekt an. Das Wasserwerk in Düsseldorf-Bockum erhielt für die Filteranlage sechs neue Großfilter. Die letzten vier neuen rund sechs Meter hohen Behälter mit einem Durchmesser von 5 Metern wurden in der Nacht vom 17. auf den 18. September vom Hafen Krefeld aus mit vier Tiefladern zum Wasserwerk gebracht. Dort wurde ein ebenfalls in der Nacht eingetroffener 500-Tonnen-Kran in den frühen Morgenstunden aufgebaut. Am Morgen des 18. September konnte dann mit den Arbeiten begonnen werden. Gegen 10 Uhr wurde der erste alte Filter ausgehoben und der neue Großfilter in die Filterhalle eingehoben. Die Anlieferung musste aufgrund der Größe des Schwertransportes in der Nacht erfolgen, da der Verkehr durch die Maßnahme so wenig wie möglich beeinträchtigt werden sollte.

Bereits Anfang März dieses Jahres waren die ersten zwei neuen Großfilter auf die gleiche Weise angeliefert und erneuert worden. Jedoch konnte der zweite neue Großfilter erst einigen Wochen nach dem ersten Großfilter ausgetauscht werden, da die Erneuerung der Filter während des laufenden Förderbetriebes erfolgen muss. Mit 450 Kubikmetern pro Stunde besitzen die neuen Filter eine deutlich höhere Filterleistung als die bisher eingesetzten alten Filter. Deshalb konnten die vier weiteren neuen Filter gleichzeitig getauscht werden, so dass nach der Montage der Anschlussleitungen und dem Einfüllen des Filtermaterials die Modernisierung der Filteranlage Ende 2018 abgeschlossen werden kann.


Die alten Filterbehälter stammen aus den 1960er Jahren und sind sowohl von der Materialbeschaffenheit als auch vom Funktionsprinzip nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik. Da sich während der bislang mehr als 110-jährigen Betriebszeit des Wasserwerks Bockum auch die Beschaffenheit des geförderten Grundwassers verändert hat, werden die Stadtwerke in den neuen Filtern auch anderes Filtermaterial einsetzen, das besser auf die heutigen Wasserqualitäten abgestimmt ist. Für diese Maßnahme investieren die Stadtwerke über zwei Millionen Euro.

Weitere Informationen und Wissenswertes zur Trinkwasserversorgung finden Sie hier.


Elektroautos laden und unkompliziert per Smartphone und PayPal bezahlen

13.08.2018

Die Stadtwerke Duisburg sind der erste Ansprechpartner zu allen Fragen rund um die Elektromobilität in Duisburg. Der lokale Energiedienstleister betreibt insgesamt 14 Ladepunkte an sechs Standorten im Stadtgebiet. Ab sofort kann an den Ladesäulen am Innenhafen, am Rathaus, am Stadthaus, an der MSV-Arena und am Hotel Milser mit einem neuen System schnell und einfach die Ladung für den Elektroflitzer bezahlt werden. Ladepay nennt sich das Bezahlverfahren, das auch Nicht-Stadtwerke-Kunden und Duisburg-Touristen den Zugang zu öffentlicher Ladeinfrastruktur unkompliziert möglich macht.

Um den ladepay-Service zu nutzen, benötigt man lediglich ein Smartphone mit Internetverbindung und ein PayPal-Konto. Ein Ladevorgang kostet sieben Euro und der Kunde entscheidet dabei selbst, wann er den Ladevorgang beendet, es wird also keine Ladezeit oder Lademenge verbucht. Alle Ladesäulen, die mit der neuen einfachen Bezahlmethode ausgerüstet sind, erkennt man am aufgebrachten QR-Code. Diesen mit dem Smartphone eingescannt, erfahren Interessierte hierüber auch noch einmal alle Details zum ladepay-System.

Die Ladesäulen der Stadtwerke Duisburg sind an den Verbund ladenetz.de angeschlossen, zu dem rund 140 Anbieter von Ladeinfrastruktur gehören. Insgesamt stellen sie rund 2000 Ladepunkte in ganz Deutschland zur Verfügung. Kunden der Stadtwerke Duisburg können mit einer entsprechenden ladenetz-Karte an diesen Säulen ihr Elektroauto, einen Elektroroller oder ein Pedelec laden. Viele der Ladesäulen sind ebenfalls mit der einfachen ladepay-Technologie ausgerüstet.

Weitere Infos finden Sie hier


Stadtwerke spenden 5 Millionen Liter Wasser

03.08.2018

 Hitze und Trockenheit werden immer mehr zu einem Problem für die städtischen Grünflächen. Die für das Klima in der Stadt so wichtigen Bäume und Pflanzen leiden. Momentan kämpfen die städtischen Grünflächendienste, die Wirtschaftsbetriebe, die Feuerwehren und Privatleute bis an die Grenze der Belastbarkeit gegen die Trockenheit. "Wir wollen dieses tolle Engagement unterstützen und mit dazu beitragen, dass so viele Bäume wie möglich die Trockenheit überstehen. Dazu stellen wir 5 Millionen Liter Wasser der Stadt Duisburg kostenlos zur Verfügung", sagen Andreas Gutschek und Axel Prasch, Vorstände der Stadtwerke Duisburg AG.

Oberbürgermeister Sören Link und Umweltdezernent Carsten Tum freuen sich über die Unterstützung der Stadtwerke: "Mit den gespendeten 5 Millionen Litern Wasser können wir über 50.000 Mal bewässern."


Schutz vor Legionellen - Stadtwerke Duisburg bieten Prüfungen für Hauseigentümer an

18.07.2018

Trinkwasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Die Stadtwerke Duisburg als lokales Versorgungsunternehmen stellen sicher, dass Wasser in der vorgeschriebenen Qualität bis zum Wasserzähler in die Haushalte gelangt. Danach beginnt die Hausinstallation, für deren ordnungsgemäßen Zustand der Hauseigentümer zuständig ist.

Deshalb besteht beim Genuss von Trinkwasser auch keine Gefahr, sich mit Legionellen zu infizieren. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn Wasser bei bestimmten Temperaturen gespeichert wird. Denn in Warmwassersystemen mit Wassertemperaturen von 25 bis 45 Grad Celsius finden Bakterien ideale Bedingungen, um sich zu vermehren.

Die gesetzliche Trinkwasserverordnung enthält Regelungen in Bezug auf Legionellenuntersuchungen in zentralen Warmwasseranlagen der Trinkwasser-installation. Hiervon können auch Vermieter und Verwalter von Mehrfamilienhäusern betroffen sein. Zu den Pflichten gehört eine Probenentnahme und Probenanalyse, über deren Ergebnis die Bewohner informiert werden müssen. Bei Überschreitung des Maßnahmewerts besteht eine Meldepflicht an das Gesundheitsamt und es müssen entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Die Stadtwerke Duisburg als lokales Wasserversorgungs-unternehmen beraten Hauseigentümer und Hausverwaltungen, ob eine Verpflichtung zur Überprüfung der hauseigenen Warmwasseranlagen besteht. Wenn dies der Fall ist, führen die Stadtwerke Duisburg zusammen mit dem Tochterunternehmen Wasserlabor Niederrhein GmbH eine umfassende Untersuchung auf Legionellen durch. Das Angebot reicht von der Koordination und Einrichtung von Probenentnahmestellen über örtliche Installateure, die Probenentnahme und -analyse, die Archivierung der Analysen, das Ausstellen eines Zertifikats bei bestandener Prüfung, die Erfüllung der Meldepflicht beim Gesundheitsamt bis hin zur Terminüberwachung der notwendigen Folgeüberprüfungen.

Hauseigentümer und -verwaltungen können sich telefonisch bei den Stadtwerken Duisburg unter der Rufnummer 0203 604 1111 oder per E-Mail an energiedienstleistungen@stadtwerke-duisburg.de über die Legionellenprüfung informieren.


Wissenswertes zu Legionellen:

Was sind Legionellen und wo kommen sie vor?Legionellen sind Bakterien und kommen in Oberflächengewässern und auch im Boden vor. Durch die natürliche Verbreitung sind sie auch in geringer Anzahl im Grundwasser zu finden.

Warum besteht eine Pflicht zur Legionellenprüfung?
Legionellen können die menschliche Gesundheit gefährden.

Wann können sich Legionellen in der hauseigenen Wasserinstallationen ansiedeln?
Vorsicht ist geboten, wenn Wasser bei bestimmten Temperaturen gespeichert wird. Denn in Warmwassersystemen mit Wassertemperaturen von 25 bis 45 Grad Celsius finden Bakterien ideale Bedingungen, um sich zu vermehren.

Welche Erkrankungen werden durch Legionellen verursacht?
Bei 90 Prozent der Legionelleninfektionen konnte die Art "Legionella pneumophila" nachgewiesen werden. Die "Legionärskrankheit" zeigt sich in einer schweren Lungenentzündung, die unbehandelt sogar zum Tod führen kann. Die Inkubationszeit beträgt zwei bis zehn Tage. In seltenen Fällen kann sie auch bis zu zwei Wochen betragen.

Auf welche Weise kann man sich mit Legionellen infizieren?
Als Hauptinfektionsweg ist das Einatmen erregerhaltiger Sprühnebel aus dem Warmwasserbereich anzusehen. Somit stellen insbesondere Duschen eine Gefahrenquelle dar. Auch der Schwimmbadbereich gerät verstärkt ins Visier. Neben Whirlpools gehören auch mit einer Wasserversprühung oder -verrieselung versehene Anlagen wie künstliche Wasserfälle, Fontänen und Rutschen zu den Gefahrenquellen.

Wie kann man sich vor Legionellen schützen?
Gerade in der Urlaubszeit kann sich eine erhöhte Legionellengefahr einstellen. Dann kann sich im stehenden Wasser in den Leitungen eine erhöhte Legionellenkonzentration bilden. Um Infektionen durch Legionellen nach dem Urlaub zu vermeiden, sollte man nach der Rückkehr das Wasser an allen Warmwasser-Entnahmestellen, wie zum Beispiel in Küche, Bad, Dusche einige Minuten laufen lassen, um das stehende Wasser in den Leitungen und Behältern durch frisches zu ersetzen. Bei Einfamilienhäusern wird auch häufig die Heizung während des Urlaubs abgeschaltet. Dann sollte nach der Rückkehr zuerst das Warmwasser auf eine Temperatur von über 60 Grad Celsius aufgeheizt werden.


Stadtwerke Duisburg und Polizei warnen vor falschen Stadtwerkern

28. Juni 2018

Die Stadtwerke Duisburg warnen die Duisburgerinnen und Duisburger vor kriminellen Personen. Diese geben vor, als Stadtwerker Arbeiten im Haus oder der Wohnung ausführen zu müssen und verschaffen sich so Zutritt.

In den vergangenen Tagen häufen sich solche Vorfälle im Duisburger Stadtgebiet - auch die Polizei Duisburg hat bereits auf diese Situation hingewiesen. So gaben die Täter beispielsweise an, die Feuchtigkeit oder Dicke von Hauswänden überprüfen zu müssen.

Die Stadtwerke Duisburg weisen deshalb noch einmal darauf hin, dass die oben beschriebenen Tätigkeiten nur nach Beauftragung und Terminabstimmung zum Beispiel im Rahmen einer Energieberatung durchgeführt werden. Auch notwendige Arbeiten in Häusern und Wohnungen an Energieversorgungsanlagen werden in der Regel durch die Stadtwerke Duisburg vorher angekündigt. Die Fachkräfte, die dann vor Ort arbeiten, können sich außerdem durch einen Dienstausweis identifizieren.

Bürger, die Zweifel haben, ob es sich tatsächlich um einen Mitarbeiter der Stadtwerke handelt, können sich bei der Service-Hotline der Stadtwerke Duisburg unter der Telefonnummer 0203 - 39 39 39 über die Identität und Autorisierung der Personen rückversichern. Außerdem stellen die Stadtwerke Duisburg auf ihrer Internetseite ihre Kundenberater und Energieberater sogar mit Foto vor. Auch bitten die Stadtwerke Duisburg Bürger, die auffälliges Verhalten beobachten, dieses umgehend telefonisch - auch bei der Polizei - zu melden.


Photovoltaik: nutzen Sie die Kraft der Sonne

22. Juni 2018

Die Sonneneinstrahlung ist eine bedeutende regenerative Energiequelle. Mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach lässt sich kostengünstig und umweltschonend Strom erzeugen. Welche Anlagen sich für Privathaushalte eignen, wie sich der selbst erzeugte Strom speichern lässt und welche Fördermittel es gibt, erläutern wir beim Themenabend "Photovoltaik" am kommenden Donnerstag, 28. Juni. Ein Experte berät, wie man auf dem eigenen Dach Strom produziert, die Sonne zur Unterstützung von Heizung und Warmwasser­aufbereitung nutzt und welche Fördermittel es gibt.

Der kostenlose Vortrag findet von 18 bis 19 Uhr im Kundencenter der Stadtwerke Duisburg an der Friedrich-Wilhelm-Str. 47 in der Innenstadt statt.

Ab sofort bieten wir unseren Kunden zudem ein attraktives Photovoltaik-Komplettpaket zum attraktiven Festpreis an: 

Alle Informationen finden Sie hier

Auf unseren Seiten können Sie zudem vorab das Solarpotenzial ihres Hausdaches ermitteln. Mit der Solarpotenzialanalyse erfahren Sie, ob sich ihr Dach für die Nutzung von Sonnenenergie eignet. Hierbei werden sowohl Ausrichtung, Verschattung und Neigung der Dachfläche berücksichtigt.

Wir helfen Ihnen gerne beim Start in die solare Unabhängigkeit.


Stadtwerke Duisburg springen für insolventen Anbieter ein

14. Juni 2018

Der Strom- und Gasanbieter "Die Energieagenten" ist insolvent. Duisburger Kunden des Anbieters aus Troisdorf stehen trotz der Insolvenz des Unternehmens nicht ohne Strom und Gas da. "Als Grundversorger in unserer Stadt übernehmen die Stadtwerke Duisburg in diesem Fall automatisch die Energiebelieferung", erläutert Torsten Hiermann, Leiter Vertrieb und Markt bei den Stadtwerken Duisburg.

"Die Duisburger Bürgerinnen und Bürger können sich darauf verlassen, dass sie die benötigte Energieleistung von uns erhalten", betont Hiermann. Kunden von "Die Energieagenten", die nun über die Stadtwerke Duisburg versorgt werden, müssen dabei nicht zwingend im Tarif der Grundversorgung bleiben: Der lokale Duisburger Energiedienstleister bietet für Strom und Gas verschiedene Tarife an, die den jeweiligen Energiebedarf eines Haushalts berücksichtigen und auf Wunsch auch Ökostrom und Ökoerdgas bereitstellen.

"Wir verstehen uns als fairer Partner für die Menschen in Duisburg, der auf Versorgungssicherheit und Kundennähe setzt", hebt der Vertriebsleiter der Stadtwerke hervor. "Im Gegensatz zu Discount-Anbietern erhalten Kunden bei uns eine zuverlässige Versorgung und Ansprechpartner vor Ort."


Am 27.05. ist wieder Stadtwerke-Familientag im Zoo

22. Mai 2018

Am kommenden Sonntag, 27. Mai, findet der Stadtwerke Duisburg-Familientag im Zoo Duisburg statt. Alle Besitzer einer Kundenkarte der Stadtwerke sparen an diesem Tag 50 Prozent des regulären Eintrittspreises. Zudem gibt es ein buntes Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene. So können Besucher zum Beispiel bei einer Zoo-Rallye attraktive Preise gewinnen. Für die kleinen Besucher an diesem Tag wird es zudem auch ein Kinderschminken geben.

Weitere Infos finden Sie hier

Alle Kinder, deren Eltern im Besitz einer Stadtwerke-Kundenkarte sind, können sich sogar kostenlos einen Tiger, einen Schmetterling oder jedes andere Motiv vom Profi ins Gesicht zaubern lassen.

Alle Infos zur Kundenkarte