Stadtwerketurm - ein Wahrzeichen im Wandel

Die Stadtwerke Duisburg haben den als „Stadtwerketurm“ bekannten Schornstein im Stadtteil Hochfeld umgebaut. Die alten Rauchgasrohre mussten aus Gründen der Verkehrssicherheit entfernt werden. Im Anschluss erhielt der Turm nun eine neue Lichtinstallation, die ihn wieder weithin sichtbar erstrahlen lässt.

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Aktuelles

28.03.2020 Stadtwerke setzen Zeichen der Solidarität und lassen den Stadtwerketurm weiß leuchten

Die Stadtwerke Duisburg senden ein sichtbares Zeichen der Dankbarkeit und Solidarität in die Stadt.

In den kommenden Wochen wird der Stadtwerketurm in den Abend- und Nachtstunden in weiß und damit noch heller als sonst erstrahlen.

„Der Einsatz so vieler Menschen in der Stadt verdient Respekt, Wertschätzung und Solidarität. Deshalb sowohl in Richtung aller Alltagshelden, die täglich für Duisburg im Einsatz sind, als auch in Richtung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein herzliches Dankeschön für Ihren unermüdlichen Einsatz“, sagt Marcus Wittig, Vorsitzender der DVV-Geschäftsführung und Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke und DVG. „Aber auch das solidarische Handeln jedes Einzelnen ist in diesen Zeiten enorm wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt: das Zurücknehmen eigener Interessen zum Schutz von Alten und Kranken, das nachbarschaftliche Kümmern, der achtsame Umgang mit Anderen, die Sorge um und für Familie und Freunde.“

Oberbürgermeister Sören Link begrüßt die Aktion der Stadtwerke: „Wir können all denjenigen, die sich Tag für Tag für das Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen, nicht genug danken. Dieses weit sichtbare Zeichen der Solidarität  verdeutlicht den Zusammenhalt in unserer Stadt, der mich jeden Tag aufs Neue begeistert.“

Auch in der aktuellen Situation sorgen die Stadtwerke  Duisburg gemeinsam mit den Mitarbeitern im DVV-Konzern dafür, dass alle Duisburgerinnen und Duisburger sowie Unternehmen und Institutionen verlässlich mit Energie, Wärme und Wasser versorgt werden. Oder auch dafür, dass der Öffentliche Personennahverkehr bei derzeit geltenden Kontaktsperren diejenigen, die darauf angewiesen sind, zu ihren Arbeitsplätzen bringt. Dazu gehören oft auch die Menschen, die in Zeiten von Homeoffice und Quarantäne dafür sorgen, dass wir nach wie vor mit den lebensnotwendigen Dingen und Dienstleistungen versorgt werden. Die sich solidarisch für das Funktionieren der Gemeinschaft einsetzen. Bei den städtischen Gesellschaften, bei Polizei, Feuerwehr und anderen Rettungskräften. In Krankenhäusern, in Altenheimen oder der häuslichen Pflege. Im Supermarkt, beim Bäcker, Metzger oder im Getränkemarkt. Und natürlich auch die, die sich ehrenamtlich um Menschen in ihrer Nachbarschaft kümmern.

„Wir wollen mit unserer Aktion zu mehr Wertschätzung dieser wichtigen Tätigkeiten beitragen, die im Alltag oft nicht wahrgenommen und als selbstverständlich angesehen werden. Wir wollen aber auch alle Menschen ermutigen und bekräftigen, sich in ihrem Umfeld solidarisch mit Anderen und rücksichtsvoll gegenüber Anderen zu verhalten“, so Wittig abschließend.

 

 

Impressionen

Gefragt, geantwortet

Seit der Stilllegung des Heizkraftwerks II Ende 2012 werden keine heißen Abgase mehr durch die drei Rohre des Kamins geleitet. Daher wird Substanz der Metallrohre durch Rost beeinträchtigt. Um unserer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen, müssen wir die Rohre daher entfernen.

Beim Rückbau der Rohre kommt ein Hydraulik-Hebesystem zum Einsatz. Dieses wird vorwiegend im Industrie- und Brückenbau für das Heben und Senken von schweren Lasten angewendet. An den Rohren des Stadtwerketurms werden zuerst einzelne Heber montiert, die synchron gesteuert werden können

Die Schraubverbindungen der einzelnen Rauchgasrohrelemente werden gelöst und die Segmente, beginnend mit dem jeweils untersten, nacheinander von ihrem Lager abgehoben und senkrecht an Stangen nach unten abgelassen. Auf dem Dach des Stahlbetonsockels des Stadtwerketurms werden die Rohre dann in kürzere Zylinder geteilt. Diese werden mit einem Kran nach unten befördert, dort erfolgt dann in einer Dekontaminationshalle die fachgerechte Schadstoffbeseitigung und anschließende der Abtransport zur Entsorgung.

Inklusive Einrichtung der Baustellen werden die Arbeiten von Frühjahr bis voraussichtlich Ende 2016 andauern.

Nach dem Rückbau der Rauchgasrohre ist der Aufbau einer neuen Lichtinstallation vorgesehen. Diese wird voraussichtlich Ende 2018 in Betrieb gehen.

Eine Besichtigung des Turms ist aus Sicherheitsgründen seit einigen Jahren leider nicht mehr gestattet. Auch nach dem Rückbau der Rohre bestehen nicht die notwendigen Voraussetzungen, um den Turm wieder als Aussichtsplattform zu nutzen. Die Stadtwerke Duisburg bieten allerdings Führungen durch das Heizkraftwerk I in Hochfeld an. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Internet unter www.stadtwerke-duisburg.de/service/besucherservice.