Diskussion um PV-Einspeisevergütung: Stadtwerke verlängern Aktionszeitraum
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche möchte die Einspeisevergütung ab 2027 abschaffen. Wer sie sich noch für 20 Jahre sichern möchte, muss sich beeilen. Die Stadtwerke Duisburg haben deshalb ihre PV-Aktion verlängert und verschenken bei neuen Anlagen jedes 5. Modul.
Die aktuellen politischen Diskussionen um eine mögliche Abschaffung der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen ab 2027 sorgen derzeit für Verunsicherung bei Immobilienbesitzerinnen und -besitzern. Vor dem Hintergrund entsprechender Vorschläge von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche für eine Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) weisen die Stadtwerke Duisburg darauf hin, dass Interessierte, die noch von der bestehenden Einspeisevergütung profitieren möchten, ihre Investitionsentscheidung zeitnah treffen sollten.
Die Einspeisevergütung ist seit vielen Jahren ein zentraler Baustein für den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland. Sie bietet Anlagenbetreibenden Planungssicherheit und trägt wesentlich zur Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen bei. Eine Abschaffung oder grundlegende Veränderung dieses Instruments könnte die Rahmenbedingungen für neue Anlagen deutlich verändern. Derzeit erhalten Anlagenbetreiber von Anlagen bis 10 Kilowatt peak (kWp) 7,78 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde (kWh) Strom. Diese Einspeisevergütung wird garantiert für 20 Jahre ausgezahlt.
Eine Abschaffung der Einspeisevergütung könnte die hohe Dynamik der Energiewende der vergangenen Jahre in Duisburg nachhaltig ausbremsen. Die Entwicklung in Duisburg zeigt aktuell eine hohe Nachfrage: Allein im Jahr 2025 ist die Zahl der installierten Photovoltaikanlagen und Balkonkraftwerke um 34 Prozent gestiegen. Insgesamt sind in diesem Zeitraum fast 3.000 neue Anlagen ans Netz gegangen. Diese Dynamik verdeutlicht das große Interesse von privaten Haushalten und Gewerbebetrieben an der eigenen Stromerzeugung. Die Stadtwerke Duisburg haben die Entwicklung des vergangenen Jahres genau ausgewertet und den zweiten, umfassenden Solaratlas für die Stadt Duisburg veröffentlicht: www.swdu.de/solaratlas
Unabhängig von der politischen Entwicklung bleibt die Investition in eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich attraktiv. In vielen Fällen amortisieren sich die Anschaffungskosten bereits nach wenigen Jahren. Neben der Einspeisevergütung tragen vor allem der Eigenverbrauch des erzeugten Stroms sowie steigende Energiepreise zur Wirtschaftlichkeit bei. Vor diesem Hintergrund empfiehlt der lokale Energiedienstleister allen Interessierten, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen und konkrete Projekte zügig zu prüfen. Wer noch von den aktuell geltenden Rahmenbedingungen profitieren möchte, sollte eine zeitnahe Umsetzung in Betracht ziehen. Die Einspeisevergütung sinkt aktuell immer am 1. Februar und 1. August eines Jahres um jeweils 1 Prozent.
Jedes 5. Modul gratis: PV-Aktion verlängert
Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer dabei, selbst in die Stromproduktion auf dem eigenen Dach einzusteigen. Aufgrund der aktuellen politischen Entwicklungen wollen die Stadtwerke Duisburg vielen Immobilienbesitzern noch die Möglichkeit bieten, von der Einspeisevergütung zu profitieren. Deshalb wird die PV-Aktion aus dem Monat März verlängert und weiterhin gibt es attraktive Angebote, bei denen es jedes 5. Modul einer Anlage bis 24,99 kWp geschenkt gibt.
Um das Thema Photovoltaik für Kundinnen und Kunden übersichtlich und einfach zu gestalten, haben die Stadtwerke Standardpakete geschnürt: Ein XL-Solarpaket mit einer Leistung von 10,25 kWp gibt es inklusive Wechselrichter, Unterkonstruktion, Montage und elektronischer Inbetriebnahme bereits für unter 13.000 Euro.
Alle Infos zum Thema Photovoltaik haben die Stadtwerke auf ihrer Internetseite www.swdu.de/pv-aktion zusammengestellt. Eine erste Kalkulation ist live auf der Website oder per Telefon (0203/604-1111) möglich. Bereits nach zwei bis drei Tagen findet ein erster Beratungstermin statt. Nach Bauplanung und Terminabstimmung vergehen in der Regel nur wenige Wochen bis zur ersten nutzbaren Kilowattstunde.
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