Glossar

Von A bis Z: Hier erläutern wir Ihnen die wichtigsten Begriffe rund um die Themen Energie und Wasser.

Neben der Reinigung von Schornsteinen zuständig für die Überprüfung der Abgaswerte von Heizungsanlagen gemäß BImschV. In seinen Aufgabenbereich fallen die Messung von Abgaswerten bei Heizkesseln mit einer Nennwertleistung von mehr als elf Kilowatt sowie die Beratung in allen Belangen neu zu installierender Wärmeerzeuger sowie der Sanierung von Abgasanlagen.

Energie, die erst durch Umwandlung von Primärenergie zur Verfügung steht. So bezeichnet man beispielsweise aus Kohle, Wasser- oder Windkraft oder Kernenergie gewonnenen Strom als Sekundärenergie.

Vorrichtungen, die thermische Sonnenenergie zur Wärmegewinnung nutzen. Das durch Sonne erwärmte Heizwasser kann zu Heizzwecken oder in der Warmwasserversorgung eingesetzt werden. Im Gegensatz dazu werden Systeme, die durch Photovoltaik elektrische Energie erzeugen, als Solarmodule bezeichnet. Die klassische Wärmegewinnung durch Sonnenkollektoren reicht meist nicht als alleinige Wärmequelle aus und kann sinnvoll durch moderne Gasbrennwerttechnik ergänzt werden.

Bezeichnet kurzfristig auftretenden großen Bedarf an Strom innerhalb eines Netzes.

Wettbewerbsbedingt verfolgen Energieversorger unterschiedliche Strategien bei der Beschaffung von Strom. Die meisten Unternehmen haben den Großteil des Stroms, den sie heute an ihre Haushaltskunden liefern, in verschiedenen Tranchen bis zu drei Jahre im Voraus beschafft. Da die Börsenpreise im Jahr 2008 im Schnitt höher als in den vergangenen Monaten lagen, spiegeln sich die derzeit an der Börse notierten Preise nicht im derzeitigen Strompreis wider. Diese langfristige Beschaffungsstrategie minimiert grundsätzlich das Risiko kurzfristiger Preissprünge.

-> European Energy Exchange

Kennzeichnet die Zusammensetzung der Energieträger und deren prozentuale Anteile bei der Stromproduktion. Die Stromkennzeichnung ist für den Verbraucher auf der Jahresstromabrechnung sowie auf allen Werbematerialien angegeben.

Die Bildung des Strompreises für Haushaltskunden beruht auf mehreren Faktoren: Neben den Kosten für die Beschaffung von Strom an der Börse beeinflussen Netznutzungsentgelte, Steuern und Abgaben und die Belastungen aus dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) die Strompreise für Haushaltskunden.

Betrug der Anteil am Strompreis, den die Energielieferanten nicht beeinflussen können im Jahr 2008 noch 39 Prozent, steigt dieser allein durch die Erhöhung der Belastung aus EEG zum 1.Januar 2011 um 1,76 Cent/Kilowattstunde (kWh) auf 45 Prozent. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass der Anteil am Strompreis, den die Energielieferanten beeinflussen können im gleichen Zeitraum von 61 Prozent um sechs Prozentpunkt auf 55 Prozent gesunken ist.

Gesetzlich geregelt Verbrauchssteuer. Die S. ist im Strompreis bereits enthalten. Strom, der ausschließlich aus erneuerbaren Quellen stammt und aus Netzen entnommen wird, die nur aus solchen Quellen gespeist werden, ist von der S. befreit.

Messgerät zur Erfassung gelieferter und genutzter elektrischer Energie.