Glossar

Von A bis Z: Hier erläutern wir Ihnen die wichtigsten Begriffe rund um die Themen Energie und Wasser.

Abkürzung: Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Umlage

Die Förderung der erneuerbaren ist richtig und wichtig. Um den Ausbau von Anlagen, die regenerative Energien zur Stromerzeugung nutzen, voranzutreiben, hat sich in Deutschland das EEG als äußerst erfolgreiches Instrument erwiesen. Über das EEG erhalten Betreiber von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien über einen definierten Zeitraum eine vorab festgelegte Vergütung pro erzeugter und eingespeister Kilowattstunde Strom, die per Gesetz über ein bundesweites Umlageverfahren an alle Endverbraucher weitergegeben werden.

Anbieter, die ihren Strom aus regenerativen Quellen erzeugen, erhalten für dessen Einspeisung ins öffentliche Stromnetz die so genannte Einspeisungsvergütung. Damit wird in Europa die Förderung von regenerativen Energien gefördert (-> Erneuerbare-Energien-Gesetz).

Gasförmige, aber auch feste oder flüssige Stoffe, Geräusche, Erschütterungen oder ähnliches, die aus dem Betrieb einer Anlage, eines Geräts oder einer Maschine in die Umgebung abgegeben werden.

Hierzu können etwa Schadstoffe, Wärme, Lärm oder auch Strahlung zählen. Häufig sind damit vor allem umweltbelastende Schadstoffe in der Luft - Kohlendioxid, Stickstoffoxide, Schwefeldioxid, Staub oder Ruß - gemeint.
Im Vergleich zu anderen Energieträgern verbrennt Erdgas relativ emissionsarm.

Maßnahmen zum Ressourcen schonenden Einsatz von Energie, zum einen durch geringeren Verbrauch, zum anderen durch effizientere Nutzung der eingesetzten Energie. Der unmittelbare Schutz der Umwelt, aber auch Kostengründe oder der Wunsch nach nachhaltigerem Umgang mit Energieträgern stehen allgemein hinter Bestrebungen zum Energiesparen. Vor dem Hintergrund des Klimawandels und
schrumpfender Energievorräte hat sich das Thema Energiesparen indessen zu einer politischen wie wirtschaftlichen Konstante entwickelt. Förderprogramme fordern zum Energiesparen auf und ein besonders wirtschaftlicher Energieverbrauch etwa bei Elektrogeräten oder Autos wird zunehmend zum Verkaufsargument. Besonders großen Anteil am individuellen Energieverbrauch hat die Heizung, hier bestehen daher durch den Einsatz moderner Heizanlagen und sinnvoller Wärmedämmung große Einsparpotenziale.

Dokument, das ein Gebäude energetisch bewertet. Wer ein Haus baut, umbaut oder erweitert, ist gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) verpflichtet, Energiebedarf bzw. Energieverbrauch überprüfen zu lassen. Potenzielle Mieter, Käufer oder Pächter haben Anspruch darauf, sich den Energieausweis zeigen zu lassen.

Nutzung verschiedener Primärenergiequellen, um die Abhängigkeit von einer bestimmten Energiequelle zu verringern. In Deutschland besteht der Energiemix im Wesentlichen aus Erdöl, Kohle und Erdgas sowie aus Kernenergie und erneuerbaren Energiequellen.

Unternehmen, das elektrische Energie erzeugt und/oder über das öffentliche Stromnetz zu seinen Kunden bringt. Letztere werden oft auch mit Erdgas, Wärme und/oder Wasser von den EVU versorgt. Kommunale Stadtwerke sowie einige große überregionale Anbieter machen hierzulande den größten Anteil der EVU aus.

Reguliert die Versorgung der Allgemeinheit mit Strom und Gas und wirkt darum einer Monopolbildung auf Seiten der EVU entgegen. Ein wirksamer und unverfälschter Wettbewerb soll einen nachhaltigen Netzbetrieb und eine sichere, bezahlbare, effiziente und umweltverträgliche Versorgung sicherstellen.

Primärenergie, die sich teils zusammen mit Erdöl aus der Verkohlung von Pflanzen gebildet hat. Unter dem Begriff Erdgas werden brennbare Naturgase zusammengefasst, die überwiegend aus Methan und weiteren Stoffen bestehen, etwa Ethan, Propan, Stickstoff, Kohlenwasserstoff oder Kohlendioxid. Wegen seiner vergleichsweise sauberen Verbrennung ist Erdgas als Energieträger sehr verbreitet und kann zum Heizen oder zur Warmwasserbereitung, aber auch zum Kochen oder als Autokraftstoff sowie zur Erzeugung von Methanol oder Wasserstoff für den Antrieb von Brennstoffzellen eingesetzt werden.

Fahrzeuge, die mit Erdgas - nicht zu verwechseln mit Autogas - betrieben werden. Der Antrieb erfolgt über einen Verbrennungsmotor mit Antriebsaggregat, der ein aufbereitetes Erdgas-Luft-Gemisch in den Zylindern verbrennt. Alle namhaften Hersteller bieten zunehmend Erdgasmodelle serienmäßig an. Hier ist zwischen Fahrzeugen zu unterscheiden, die wahlweise mit Erdgas und Benzin (bivalent, bifuel) betrieben werden und solchen, die ausschließlich Erdgas als
Kraftstoff nutzen (monovalent, monofuel). Im Gegensatz zum Naturprodukt Erdgas ist Autogas oder Flüssiggas ein Nebenprodukt der Raffinerieverarbeitung von Rohöl und besteht aus einem Gemisch aus Propan und Butan. Bei mehr als acht bar Druck wird es verflüssigt (daher auch der Name Flüssiggas), während Erdgas seinen gasförmigen Zustand beibehält.

Erneuerbare Energien, auch regenerative Energien genannt, sind Energiequellen, die nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich sind.

Wind, Wasser, Sonne, Erdwärme und Bioenergie stehen als Energieträger nahezu unendlich zur Verfügung. Die Nutzung von erneuerbaren Energieträgern ist klimafreundlich, sicher sowie umwelt- und ressourcenschonend. Die Nutzung erneuerbarer Energien vermeidet klimaschädliche Emissionen, die mit erheblichen Folgeschäden und -kosten verbunden sind. Darum ist der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht nur sinnvoll, sondern auch gesamtwirtschaftlich vorteilhaft.

Legt fest, zu welchen Anteilen Energie aus regenerativen Quellen gewonnen werden muss. Durch Subventionen erhalten auch neue und deshalb zunächst teurere, aber umweltverträgliche Verfahren der Energiegewinnung faire Marktchancen.

Handelsplatz (Börse) für Energie und energienahe Produkte in Leipzig.