Vorinstallation für Elektromobilität wird bei Neubau oder Sanierung Pflicht – Stadtwerke helfen bei Planung und Fördermittelantrag

7 Millionen Elektroautos sollen bis 2030 auf den deutschen Straßen unterwegs sein. Damit das ehrgeizige Ziel erreicht wird, erhöht die Bundesregierung in der Verkehrswende erneut das Tempo und gibt der Elektromobilität einen weiteren Schub. Das neue Gebäude-Elektromobilität-Infrastrukturgesetz (GEIG) soll noch im März in Kraft treten. Ziel der neuen Verordnung ist es, den Ausbau der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität deutlich voranzutreiben. Und das in allen Gebäuden, denn das GEIG deckt sowohl Wohn- als auch Nicht-Wohngebäude ab. Bei Neubauten oder größeren Renovierungen von Wohngebäuden mit mehr als fünf Stellplätzen muss künftig jeder Stellplatz mit Leitungsinfrastruktur vorausgerüstet werden. Alle erforderlichen Leitungen zur Installation einer Wallbox oder einer Ladesäule müssen also im Rahmen des Neubaus oder der Sanierung verlegt werden, um den Einbau eines Ladepunktes problemlos zu ermöglichen. Bei Nicht-Wohngebäuden gilt diese Pflicht ab dem siebten Stellplatz. Jeder dritte von ihnen muss dann mit den erforderlichen Leitungen ausgestattet sein, zudem muss ein Ladepunkt verpflichtend errichtet werden. Für Nicht-Wohngebäude mit mehr als 20 Stellplätzen gilt, dass spätestens ab 1. Januar 2025 ein Ladepunkt für Elektroautos errichtet werden muss. Darüber hinaus trägt die Bundesregierung auch dem sogenannten Quartiersansatz Rechnung: Bauherren oder Eigentümer, deren Gebäude in räumlichem Zusammenhang stehen, können Vereinbarungen über eine gemeinsame Ausstattung von Stellplätzen mit Leitungsinfrastruktur oder Ladepunkten treffen.

Auch in Duisburg nimmt die Elektromobilität immer mehr Fahrt auf. Allein im vergangenen Jahr wurden zwischen Rhein und Ruhr 478 voll-elektrische Fahrzeuge und 1.975 Autos mit Hybrid-Antrieb neu zugelassen. Im Verlauf der vergangenen fünf Jahre steigen diese Zahlen mehr und mehr an. Studien zur Entwicklung der Elektromobilität haben ergeben, dass die allermeisten Ladevorgänge Zuhause oder am Arbeitsplatz stattfinden. Daher kommt der Ausstattung von Gebäuden eine deutlich größere Bedeutung zu als dem Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur. Als lokaler Energiedienstleister werden die Stadtwerke aber auch weiterhin in öffentliche Ladesäulen investieren, um Elektromobilität durch ein gut ausgebautes Ladenetz für jeden Autofahrer attraktiv zu machen.

Die Stadtwerke Duisburg unterstützen Immobilienbesitzer und die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bei der richtigen Planung und Umsetzung der entsprechenden Vorausrüstung und natürlich auch bei der Installation von Ladepunkten. In vielen Fällen gibt es auch öffentliche Fördergelder, die einen beträchtlichen Teil der Anschaffungskosten von Wallboxen oder Ladesäulen decken können. „Unsere Energieberater kennen immer die neuesten gesetzlichen Entwicklungen und neuen Möglichkeiten bei Fördertöpfen und unterstützen beim Ausfüllen der Anträge. Wir können für die individuellen Bedürfnisse Zuhause oder auch am Arbeitsplatz die passende Ladeinfrastruktur planen“, sagt Sebastian Limburg, Teamleiter Produktentwicklung & Energiedienstleistungen.

Nicht nur Immobilienbesitzer können von solchen Förderungen profitieren. Auch Mieter können sich die Anschaffung von Ladeinfrastruktur für den gemieteten Pkw-Stellplatz fördern lassen. Bis zu 900 Euro gibt es zum Beispiel derzeit für die Anschaffung einer Wallbox vom Staat dazu. Der Vermieter ist gesetzlich verpflichtet, nach Abstimmung mit dem Mieter, die Nachrüstung von Ladeinfrastruktur zuzulassen. Wissenswertes rund um die Elektromobilität haben die Stadtwerke in ihrem E-Mobilitäts-Portal im Internet zusammengestellt: https://www.stadtwerke-duisburg.de/energieberatung/privatkunden/elektromobilitaet/.

Elektromobilität wird dann besonders umweltfreundlich, wenn der Strom zum Laden des Autos aus erneuerbaren Quellen kommt. Die Stadtwerke haben dafür einen passenden Tarif entwickelt. Mit Partner-Strom Öko 24 bietet der kommunale Energiedienstleister seinen Kunden nicht nur Strom aus garantiert nachhaltigen Quellen für die eigenen vier Wände. Die Ladekarte für das Elektroauto oder den Plugin-Hybriden gibt es gleich gratis dazu. Damit lässt sich an den Ladesäulen im Verbund von ladenetz.de in Duisburg und deutschlandweit an tausenden Ladesäulen laden. Und das Beste: Mit der Ladekarte tanken Partner-Strom Öko 24-Kunden an allen Ladesäulen in Duisburg ein Jahr lang kostenlos.

Wer sich direkt persönlich zu allen Fragen der Elektromobilität beraten lassen möchte, erreicht die Energieberater der Stadtwerke Duisburg auch telefonisch unter 0203 – 604 1111.

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