Niedriger Rheinpegel hat keine Auswirkungen auf Trinkwasserversorgung der Stadtwerke

Mit nur noch 1,70 Metern ist der Rheinpegel in Duisburg-Ruhrort auf einem absoluten Rekordtief angelangt. Nie zuvor seit Beginn der Messungen stand der Pegel so niedrig. Was für die Binnenschiffer auf dem Rhein massive Probleme mit sich bringt, hat auf die Trinkwassergewinnung der Stadtwerke Duisburg AG keine Auswirkungen.

Zwar gewinnen die Stadtwerke das Trinkwasser für große Teile des Stadtgebietes aus rheinnahen Brunnen, das derzeitige Niedrigwasser im Rhein beeinträchtigt diese Gewinnung aber nicht. "Die Brunnenanlagen unserer beiden Wasserwerke in Düsseldorf-Wittlaer und Düsseldorf-Bockum sind so gebaut, dass sie das Wasser in größeren Tiefen entnehmen", erklärt Thomas Oertel, Leiter Trinkwassergewinnung bei den Stadtwerken. Die Grundwasservorkommen füllen sich über lange Zeit und vorzugsweise in den Wintermonaten auf. Zuletzt durch einen regenreichen Herbst 2017 und einen ebenso feuchten Winter 2017/2018 sind sie gut gefüllt, sodass die anhaltende Trockenperiode die Trinkwasserversorgung der Stadt Duisburg durch die Stadtwerke nicht vor Probleme stellt. "Anders als zum Beispiel bei vielen Talsperren führen auch längere Trockenperioden bei der Trinkwassergewinnung aus Grundwasser am Niederrhein nicht zu Kapazitätsproblemen", versichert Oertel.

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