Glossar

Von A bis Z: Hier erläutern wir Ihnen die wichtigsten Begriffe rund um die Themen Energie und Wasser.

Der Anspruch, ein regenerierbares System in einer Weise zu nutzen, dass es in seinen wesentlichen Eigenschaften erhalten bleibt und sein Bestand auf natürliche Weise nachwachsen kann. Das Nachhaltigkeitsprinzip versteht Umweltbelange gleichberechtigt mit ökonomischen und sozialen Belangen und hat zum Ziel, unsere Welt für nachfolgende Generationen ökologisch, wirtschaftlich und sozial intakt zu gestalten und zu erhalten.

Die Senkung einer Tagessolltemperatur auf eine niedrigere Solltemperatur in der Nacht. Ziel der Nachtabsenkung, die in modernen Heizungsanlagen flexibel regelbar ist und automatisch erfolgt, ist das Einsparen von Energie.

Elektrisch betriebene Heizung, bei der in Schwachlastzeiten (nachts und am Nachmittag) günstig angebotener Strom (Nachtstrom) Wärmespeicher aufheizt. Diese geben die Wärme tagsüber nach Bedarf wieder ab.

Maximale Wärmeleistung eines Gasgeräts im Dauerbetrieb unter normalen Bedingungen. Wird vom Hersteller angegeben und u. a. bei der Festlegung tariflicher Grundpreise berücksichtigt.

Unternehmen, das Stromleitungen plant, verlegt, pflegt und deren Netze ausbaut sowie den Transport von Strom durch diese Netze ermöglicht. In Europa dürfen Stromerzeugung und Vertrieb aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht in einer Hand mit dem Netzbetrieb liegen.

siehe: Durchleistungsentgelt

Elektrische Spannung bis 1.000 Volt (1 kV). Für Haushaltskunden beträgt die Spannung maximal 250 Volt.

Bezeichnet das Verhältnis zwischen genutzter und dafür eingesetzter Energie. Im Gegensatz zum so genannten Wirkungsgrad ist der Nutzungsgrad um alle auftretenden Verluste bereinigt und bezieht sich immer auf einen Nutzungszeitraum. Er ist daher ein wichtiges Kriterium zur Beurteilung der Effizienz eines Heizsystems.