Glossar

Von A bis Z: Hier erläutern wir Ihnen die wichtigsten Begriffe rund um die Themen Energie und Wasser.

Sehr effizienter, kompakter Anlagentyp, in dem auf Basis der so genannten Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom (das heißt Kraft) und Wärme erzeugt wird. Zunächst wird auf Basis flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe mechanische Energie erzeugt und in Strom umgewandelt. Die dabei entstehende Abwärme wird genutzt und beispielsweise zum Heizen, bei der Warmwasserbereitung, aber auch zum Betrieb von Kühlanlagen eingesetzt. Die Kraft-Wärme-Kopplung findet vielfach in zentralen Wohnsiedlungen, Krankenhäusern oder in der Industrie Anwendung. Als Brennstoff dient vorwiegend Erdgas, zunehmend werden auch erneuerbare Energiequellen eingesetzt.

Gase oder Gasgemische wie etwa Erdgas, Propangas, Butangas, Wasserstoff oder Deponiegas, die durch Verbrennung zur Wärmeerzeugung oder für industrielle Zwecke genutzt werden. Die folgenden Bezeichnungen sind im internationalen Gebrauch für verschiedene Brenngase üblich: CNG (compressed natural gas, wird beispielsweise als Autokraftstoff eingesetzt), LPG (liquefied petrol gas, hierzu zählen die Flüssiggase Propan und Butan), LNG (liquefied natural gas, das heißt verflüssigtes Erdgas) sowie SNG (synthetic natural gas, synthetisches Gas, das die Eigenschaften von Erdgas aufweist).

Verfahren, das aus Wasserstoff und Luft elektrischen Strom und Wärme gewinnt. Brennstoffzellen können stationär, etwa zur Versorgung von Haushalten, Krankenhäusern o. ä.), aber auch mobil (Auto sowie Schiff-, Luft- und Raumfahrt) eingesetzt werden.

Insgesamt 38 Verordnungen, die die Durchführung des Bundes- Immissionsschutzgesetzes (BImSchG - Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge) regeln. Die Messungen zur Überprüfung der Grenzwerte von Heizungsanlagen liegen im Verantwortungsbereich des Schornsteinfegers.